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Katzenbeute 16.04.2010 19:42
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Hallo Leute, mich würde euere, vor allem die der Hunde- und Katzenbesitzer, Meinung interessieren, wie ihr das mit den "natürlichen Beuten" euerer Haustiere handhabt? Schimpft ihr die Katze, die stolz eine Maus vor die Füße als Liebesweis legt? Peifft ihr den Hund zurück, der eine Katze jagd?
Hintergrund: heute ist es etwas passiert, das ich nicht für möglich gehalten hätte. Der fette Kater, von dem ich ein paar Bilder im Profil habe, hat einen kleinen HASEN erbeutet und trotz fehlender Zähne feinsäuberlich den Brustkorb eröffnet und aufgefressen. Blutvermschmiert und sichtlich selbstzufrieden saß er nun den halben Nachmittag neben dem "Rest" und schien gelobt werden zu wollen. Ich hab die hintere Hälfte des Hasen dann beerdigt - oder ich dem Kater seine Trophäe lassen sollen und ihm das Köpfchen tätscheln?
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zync
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Letzte Änderung: 16.04.2010 19:43 von zync.
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Aw: Katzenbeute 16.04.2010 20:31
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Oh je, der arme Hase.
Also das liegt zwar in der Natur der Katze, Mäuse oder auch kleine Hasen zu jagen.
Aber dennoch würde ich sie nicht loben. Denn die Katze bekommt ja bestimmt zu Hause auch Futter. Und wenn man sie lobt, könnte es vielleicht passieren, dass sie Mäuse oder Hasen bringt, um gelobt zu werden und Anerkennung zu bekommen und nicht um zu überleben und ihren Hunger zu stillen.
Also ich persönlich würde bei dem Anblick total ausflippen und der Katze "stimmtechnisch" (nicht hauen oder so) zu verstehen geben, dass sie das nicht mehr machen soll. Ich denke, die Tiere verstehen deine Stimmung ganz schnell und machen so etwas nicht "zum Spaß" wieder.
Sag mal, wie ist sie denn an den Hasen ran gekommen? War er in einem Käfig? Oder ist er frei rumgelaufen?

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Aw: Katzenbeute 16.04.2010 21:08
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Also Mäusemägen und -därme liegen öfter mal rum (warum ist das eigentlich das EINZIGE was Katzen übriglassen), aber der Hase heute, das war schon "aussergewöhnlich" und ich hätte bislang nie gedacht, dass eine Katze sowas überhaupt tut/kann/will. Es war natürlich ein Wildhase bzw Feldhase. Das kommt schon immer wieder vor, dass sich Fasane, Hasen, Igel, Schlangen, ja sogar manchmal ein Falke auf dem Grundstück hier einfinden, aber bislang war die größte Beute des Katers eine Ratte (und er hatte entsprechende Kampfspuren)oder Schlange. Wie gesagt: ich hätte nie damit gerechnet, dass Hasen beiseits von "Sheba" zum Nahrungsplan von Katzen gehören.
Wenn es zum Wesen der Katze gehört, unterbinde ich da nichts. Ich lobe aber freilich auch nicht - ich ignoriere das Verhalten und "entsorge" - bin aber unschlüssig, ob das so richtig ist. Schimpfen? Naja, eigentlich kommuniziere ich nicht "menschlich" mit Tieren. Wenn der Kater etwas Falsches tut, fauche ich ihn an. Das nutzt aber halt nichts mehr, wenn die Tat schon so lange zurück liegt, wie beim Hasen und ich weiß nicht, ob er das verstanden hätte, wenn ich ihn beim Essen anfauche.
Aber zu meiner eingangs gestellten Frage: wenn Dir also eine Maus als Liebesbeweis hingelegt wird, dann schimpfst Du Deine Katze - habe ich das so richtig verstanden?
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zync
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Aw: Katzenbeute 17.04.2010 18:07
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Also ich habe keine Katze. Aber wenn ich "eine hätte" (was heißt "hätte" - man "hat" ein Tier nicht, es lebt halt bei einem, ist ja keine Sache -entgegen allen §§-), dann würde ich einfach schon traurig sein (und vielleicht ganz streng mit ihr reden oder so) und die Katze auf keinen Fall loben. Ich denke, wie gesagt, dass die Katze die Stimmung einfängt und versteht, dass es gar nicht so toll ist, die Mäuschen oder wie deine Katze Hasen (krass, ich meine so ein gut genährter Hase ist ja fast so groß wie eine Katze!) nach Hause zu bringen.
Ach ja, die Tierwelt ... 
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Aw: Katzenbeute 17.04.2010 18:08
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ich finde schon, dass man versuchen sollte, wenn es möglich ist, es zu unterbinden.
z.b für vögelnester sind sie ja auch oft eine bedrohung.
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Peach
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Aw: Katzenbeute 19.04.2010 13:22
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Unsere Miezen haben, seit sie Freigänger sind, gott sei Dank noch kein "Geschenk" mitgebracht. Ich bin mir auch unschlüssig, wie darauf reagieren werde.. Wenn ich eine "Tat" verhindern kann, werde ich das auch tun z.B. Hände klatschen o.ä. um einen Vogel zu verscheuchen.
Die Katzen meiner Eltern legen ihre Beute immer in der Abwesenheit fein säuberlich neben den Küchentisch ab, quasie als Geschenk "hier, das habe ich dir gefangen"
Allerdings habe ich den beiden das Gefühl, dass sie nicht erwarten gelobt zu werden. Sie jagen unabhängig davon, ob sie gelobt werden oder die Tat einfach ignoriert wird.
By the Way: Die Katze, unsere Nachbarin, hat schon mal einen kleinen Hasen mit nach Hause gebracht. Dieser hat es aber gott sei Dank überlebt!
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Taymos
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Aw: Katzenbeute 06.07.2010 16:27
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~Katie~
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Letzte Änderung: 06.08.2010 01:17 von .
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Aw: Katzenbeute 06.07.2010 18:54
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ich habe ja selber 2 katzen, in einem monat ziehen wir alle um und dann haben wir ringsherum nur park und auch einen riesen innenhof! dort tummeln sich zig hasen und mäuse, ich freue mich jetzt schon auf die sauereien...naja!
schimpfen würde ich auf keinen fall mit ihnen wenn sie ein "geschenk" mitbringen, die tun das ja nunmal aus größter liebe. ignorieren wäre wahrscheinlich die beste lösung und hoffen, dass die katze ohne das erhaltene lob von ihren geschenken ablässt.
ansonsten versuche ich jeden mir möglichen jagdversuch zu unterbinden, ist ja nicht so als ob die katzen hungern müssten. 24 stunden am tag kann ich sie nicht verfolgen und die werden mit sicherheit auch was anschleppen! auch wenn es mamas herz bricht... 
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Aw: Katzenbeute 07.07.2010 06:55
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ich hatte mal so ein katzenpsychologie buch in der hand, das davon sprach, dass katzen ihren dosenöffnern die beute zu trainingszwecken nach hause bringen. so machen sie es auch mit ihren jungen...die sollen erst mit toten, später mit verletzten tieren das jagen lernen.
Mein Kater ist vor Jahren gestorben, hat mich seinerzeit aber 18 jahre meines lebens begleitet...und vor allem die jüngeren jahre waren sowohl für vögel, als auch für nager eine harte zeit. die katze ist der perfekte killer. lautlos und auf den punkt gefährlich. gegen die natur der katzen sollte man eigentlich nichts machen, aber kastrieren oder sterilisieren ist auf jeden fall ein muss, denn wenn sich die katzen weiter so vermehren, dann siehts evtl bald für andere tiere schlecht aus!
der norwegische waldkater von meinem papa jagt sogar elstern - und das mit erfolg! ein kaninchen würde mich da überhaupt nicht wundern...hasen dagegen schon. die sind ja teilweise größer als katzen selbst!
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Kiran
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Aw: Katzenbeute 07.07.2010 14:10
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Mein Beitrag oben ist nicht mehr aktuell..Die Miezen bringen jetzt regelmäßig Drosseln und Mäuse mit nach Hause  Gerade jetzt, wo fleißig genistet wird. Ich weiß gar nicht, was schlimmer ist. Ein Jungtier das tot ist oder ein älteres, das evtl. noch Kinder zu versorgen hat.
Das Schlimmste war, als Ronaldina mit so einem jungen Ding in der Schnute ankam und das Kleine am Piepsen war. Ich konnte sie noch "befreien" und letzt endlich haben wir sie noch zur Wildtierauffangstation gebracht.
Ich hab mittlerweise ehr das Gefühl, wenn ich mir ihnen schimpfe, dass sie dann ehr aggressiv reagieren. Ist aber nicht ganz einfach ruhig zu bleiben, wenn eine völlig zerupfte Drosseln einem vor die Füße gelegt wird. 
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Taymos
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Aw: Katzenbeute 07.07.2010 14:15
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du kannst katzen in der hinsicht weder beeinflussen, noch erziehen. das ist purer instinkt... das macht doch auch das tier aus! katzen sind jäger! auch wenn sie süß aussehen und schnurren, wenn man sie streichelt...eine katze ist und bleibt eine der gefährlichsten schöpfungen überhaupt. die kleinen können ihre beute mit hilfe der hochsensiblen, verstellbaren ohren auf einen cm genau ausmachen...und das über eine distanz von mehr als 15 metern.
die natur ist grausam...irgendwie lebt jede rasse auf kosten irgendeiner anderen.
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Kiran
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Aw: Katzenbeute 07.07.2010 14:28
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Das ist klar, dass das purer Instinkt ist! Ändern kann man das nicht.
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Taymos
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Aw: Katzenbeute 07.07.2010 14:32
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Das sehe ich etwas anders. Katzen kann man wie jedes Lebewesen "erziehen", genauer gesagt konditionieren. Wäre dem nicht so, wären Katzen nicht lernfähig - sind sie aber, wie diverse Zirkusnummern in der Vergangenheit gezeigt haben. Die Schwierigkeit ist:
1. Wenn die Katze mit der Beute ankommt, ist die Tat längst vorbei. Wird die Katze nun geschimpft, kann sie schlichtweg nicht mehr nachvollziehen, warum. Man müßte sie also jeweils exakt im Zeitpunkt der Jagd erwischen, was selten der Fall ist.
2. Wer "schimpft" redet menschlich und nicht kätzisch. Klar registieren die Antennen der Katze, dass der tadelnde Tonfall nicht so klasse ist, wie gestreichelt zu werden, wirksamer ist aber immer, man redet auf gleicher Ebene und das bedeutet eben: fauchen. Wenn eine Katze angefaucht wird, weiß sie: jetzt ist Schluss mit lustig.
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zync
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Aw: Katzenbeute 07.07.2010 14:41
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natürlich sind katzen lernfähig, aber wie willst du denn bitte einen freigänger auf frischer tat erwischen?! bist du darüber informiert, wie viele kleine tierchen dein tiger so am tag fängt?!
konditionierbar ist jedes denkende lebewesen, aber der jagdinstinkt bleibt ganz einfach. den haben auch abgerichtete hunde noch... die lassen es aber auch nur bleiben, wenn ein mensch sie zurückpfeifft (gehorsam vorausgesetzt).
auch wenn du deinen tiger anfauchst, dann müsstest du ihn inflagranti erwischt haben. es ist nachgewiesen, dass zwischen dem ungewünschten verhalten und der schelte dafür nicht mehr als EINE sekunde liegen darf.
ist also ein bisschen illusorisch, dass du einen freigänger dazu bekommst das jagen zu lassen.
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Kiran
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Aw: Katzenbeute 07.07.2010 14:56
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Ich sagte ja, dass das schwierig ist, dennoch meine ich, dass es nicht stimmt, dass man Katzen grundsätzlich im Jagdverhalten nicht erziehen könnte. Ich bin überzeugt, dass man JEDES Verhalten eines Tieres beeinflussen kann. Es gibt ja genug "ach wie süß" Beispiele, wo Hunde mit Katzen, Katzen mit Vögel, Katzen mit Mäusen u.ä. Räuber-Beute-Konstellationen zusammenleben oder sogar eng zusammengekuschelt schlafen. Auch Jagdhunde werden als solche ja nicht geboren, sondern günstige Anlagen ausgebildet (mit teils perversen Methoden). Diese Anlagen diesen aber nur dazu, um zu überleben und sind meiner Überzeugung nach erst mal auf "Stand by" nach der Geburt. Ob sie benötigt werden oder nicht, also eingeschaltet oder ausgeschlatet, das entscheidet das Umfeld, in dem sich das Lebenwesen befindet. Bei einem Streuner müssen sie eingeschaltet werden, es gibt aber auch genug phlegmatische Hauskatzen, denen jedes Jagen im Wesen fehlt. Aber nochmal: grundsätlich halte ich es auch praktisch für sehr schwer, eine Katze zu erziehen, theoretisch ist es aber möglich. Nicht mehr, nicht weniger. 
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zync
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Aw: Katzenbeute 07.07.2010 15:22
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hunde -> katzen, dort findet kein klassisches jäger/beuteschema statt. eine katze allerdings so zu konditionieren, dass sie mit vögeln gut freund ist, muss von klein auf geschehen und man muss praktisch dauernd dabei sein. mit einem freigänger kannst du das vergessen. es ist außerdem nachgewiesen, dass konditionierung genausowenig ein alleinstellungsrecht hat, wie genetische vererbung/umstände.
den jagdinstinkt kannst du auch nicht vollständig unterbinden. auch reine hauskatzen jagen spinnen, fliegen, schmetterlinge, oder was auch immer sich da in der wohnung verirrt. ein freigänger ist nicht konditionierbar hinsichtlich seiner beutezüge.
und hunde - glaub mir - hunde haben ALLE einen jagdinstinkt, gegen den du vorgehen musst. bei manchen rassen ist er ausgeprägter als bei anderen, aber vorhanden ist er in allen. jagdhunde bekommen hier auch keine instinkte geschärft oder antrainiert, sondern sollen v.a. schussfest sein und diverse aufgaben bei einer jagd übernehmen können, wie z.b. treiben, aufspüren, etc. der mensch hat die hunde auch nicht wegen der tollen instinkte so gezüchtet, sondern dahingehend, dass sie zu der art jagd, die eben ausgeführt wird, passen. Windhunde, weil sie schnell sind, dackel, weil sie super in fuchslöcher passen...
ja, einer katze kann man eine ganze menge beibringen...klickertraining sage ich da nur! aber freigängern den jagdtrieb auszuprägen....no way.
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Kiran
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Aw: Katzenbeute 07.07.2010 22:55
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unser Kater ist ein großer Jäger. Im Schnitt alle 2 bis 3 Tage können wir mit Mäusen oder Vögeln rechnen. Auch ein Siebenschläfer, ein Specht oder eine Blindschleiche war schon dabei.
Das schlimme ist, dass er am liebsten in der Morgendämmerung jagt und dann morgens um 5 gurrend ins Haus kommt. Unsere Katzen können permanent rein und raus durch die Abstellkammer. Die Beute wird dann am liebsten im Wohnzimmer zerlegt. Wenn man schnell ist erwischt man den Kater noch im Flur. Mein Freund faucht ihn dann an und mittlerweile rennt er dann mit seiner "Beute" wieder raus, wo er sie vermutlich frisst.
Ich finde es natürlich nicht toll, dass er so viele Tiere erlegt, aber es ist immer noch in der Natur der Katze und etwas anderes wie Dosenfleisch aus Massentierhaltung. Noch dazu hätte ich sonst vermutlich bedenken zu Hause nur veganes Katzenfutter zu füttern. So kann ich sicher gehen, dass die zwei Mietzen sich draußen noch weitere "Nährstoffe" und Taurin holen.
Kurz gesagt: Loben nein, anfauchen ja.
Das Anfauchen hat v.a. auch den Sinn, dass sie die Tiere nicht mit ins Haus bringen.
Die letzte Maus, auf die sie dann keine Lust mehr hatten, hat anscheinend 2 Wochen oder länger unter unserer Spülmaschine gelebt, Amicat gefressen und alles vollgekackt. 
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Aw: Katzenbeute 20.07.2010 11:06
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also ich schimpfe sie nicht, wenn sie Beute bringen, wozu, das Tier ist eh schon tot. Ärger gibts wenn das Tier noch lebt. Und anfauchen muss ich meine nicht, sie wissen genau was los ist. Wenn man ein paar Jahre mit jemandem zusammen lebt, kennt man ihn sehr gut. Mein ältester Kater versteht auch einzelne Wörter. Er macht bspw. "sitz" , und kommt sofort wenn man ihn ruft, egal ob er draussen oder drinnen ist.
Eine Katze hat so viele verschiedene Laute, z.B. wenn sie Beute dabei hat, das hört sich ganz anders an, wie wenn sie Futter will. Ich verstehe also die "Katzensprache", warum sollte sie mich nicht verstehen?
Haltet mich für pervers, aber ich bin stolz auf meine Kleinen, wenn sie ihre ersten paar Beutetiere nach Hause bringen. Das ist ihr Instinkt, und dafür ist alles an ihrem Körper ausgerichtet. Warum sollte ich ihnen dafür böse sein????
Wer damit nicht klarkommt, muss sich einen vegetarisch lebenden WG Partner suchen. (Hamster, Vogel)
Davor bin ich auf ganz andere böse, brauche nur das nächste Wurstregal anzusteuern.
Außerdem, es mag grausam erscheinen, aber sich dieser Realität zu verschließen wäre genauso, wie Fleisch zu kaufen und zu sagen ich kann kein Blut sehen.
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Aw: Katzenbeute 29.10.2010 13:27
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Als erstes erfreut und erleichtert es mich, dass hier im Veggiecafe so unglaublich viele Themen unterschiedlichster Art angesprochen werden und ihren Platz finden.
Ich habe meine Katze von Kleinauf seit Juli 2006. Nun vor 4 Wochen hat sie einen Vogel (Kohlmeise)auf dem Balkon durchs Netz! gefangen - der war leider nicht mehr zu retten. Habe ihn beerdigt, da meine Katze ihre Beute nicht auffrisst....sobald die Beute sich nicht mehr bewegt = uninteressant (und das ärgert mich...wenn sie sie wenigstens auffressen würde...)Darauf folgten noch mal 2 Meisen (Kohlmeisen) - die es mit meiner Hilfe schafften, unverletzt am Leben zu bleiben. Das erste Mal war ich wirklich entsetzt, die Federn in meiner Wohnung zu finden und dann das Vögelchen. Dass sie damit angefangen hat, auf dem Balkon auf der Lauer zu liegen und es zu schaffen unter den erschwerten Bedingungen, Beute zu machen hat mich geschockt. Andererseits ist es eine erstaunlich beachtliche Leistung von ihr. Da wird ersichtlich, was in Tieren steckt! Ich stelle mir nun die Frage, ob sie unzufrieden und nicht ausgelastet ist, denn die ganzen 3 Jahre zuvor hat sie es nicht gemacht! und ich sie öfter mit in den Garten nehmen sollte, wo sie dann Mäuse fängt, sich austobt, diese ganzen Reize, Geräusche usw. sie ermüden und befriedigen und sie auch in meiner Nähe ist, das mag sie nämlich. In meinem Garten lasse ich meine Katze in Ruhe, ich lasse auch die Mäuse liegen, da sie sie nicht in die Laube schleppt, sondern an Ort und Stelle liegen lässt.Ich habe es für mich akzeptiert, dass es so ist...aber bei den Vögeln - auf dem Balkon (im Garten fängt sie keine Vögel; ist sie seltenst hnterher) - ...da bin ich hinterher und das weiß ich und merke ich und habe ich im Gefühl, da ich meine Katze in ihrem Verhalten und Lauten verstehen und kennen gelernt habe, und sie mich auch - ein bisschen - dass sie fühlt, dass ich das nicht mag. Sie fühlt und "weiß" dass ich ihr Vogelfangen nicht mag. Aber das ändern? Sie ändern? Das geht nicht, denke ich. Ich muss einen anderen Ansatz nehmen....und der liegt bei mir, ihr gerechter zu werden und hinterher zu sein. (wenn denn bei Wohnungstierhaltung von Gerechtwerden gesprochen werden kann - aber das ist ein Thema für sich)
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Kerstin
Junior Boarder
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Aw: Katzenbeute 13.11.2010 22:05
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Normalerweise soll man ja nicht in die Natur einkreifen,denn so ist das nunmal,allerdings muss ich dazu sagen,das ich meiner katze einen Vogel oder auch maus immer wieder weg nehmen würde und frei lassen würde,kann sowas einfach nicht sehen und gesund ist es für meine katze ja auch nicht,bei den ganzen Bakterien.
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