salz

Alle Jahre wieder erleben Hundehalter beim winterlichen Spaziergang mit ihrem Vierbeiner leidvolle Szenarien wie dieses: Unter jämmerlichem Gewinsel verkrampfen sich die Hunde plötzlich, heben abwechselnd ihre Pfoten hoch, versuchen sich die Ballen zu lecken oder setzen sich resignierend auf den kalten Boden.

Grund dafür ist das ätzende Streusalz, das auf den Straßen und Wegen liegt und auf den empfindlichen Hundeballen wie Feuer brennt. Doch mit simplen Tricks kann Hund und Halter geholfen werden:

Die richtige Vorsorge

Naturgemäß sind vor allem im städtischen Raum lebende Hunde betroffen. Für sie ist die richtige Pfotenpflege entscheidend. Regelmäßiges Eincremen der Ballen mit Hirschtalg oder einer im Tierfachhandel erhältlichen Salbe sorgt dafür, dass die empfindlichen Stellen weich bleiben und dadurch die Strapazen des Winters besser vertragen. Nach Spaziergängen sollte man die Pfoten mit lauwarmem Wasser abwaschen, abtrocknen und im Anschluss die Creme auf und zwischen den Ballen einmassieren. „Ausschlaggebend ist, dass man die Pfoten regelmäßig auf spröde und rissige Ballen hin kontrolliert und wenn nötig sofort behandelt. Wer damit bis zum ersten Schneefall (Streusalz) wartet, könnte zu spät dran sein“, erklärt Tierärztin Elisabeth Zulehner von der Tierklinik Döbling.

Isabel Finsterwalder

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