![]()
Mit einer „Aktionswoche Vegetarisch Essen“ will Grünen-Stadträtin Sabine Krieger für mehr Bewusstsein für die Auswirkungen hohen Fleischkonsums sorgen. Doch was wollen die Münchner wirklich? Sie fordert eine „Vegetarische-Woche“ in den städtischen Kantinen sowie den städtischen Schulen und Kindergärten.
„In der Rathaus-Kantine gibt es immer jeden Tag mehrere Fleisch- oder Fischgerichte, aber nur ein vegetarisches Essen“, erklärt die Vorreiterin des fleischlosen Genusses. „Ich würde mir wünschen, dass in der Veggie-Woche nur ein Fleisch- oder Fischgericht angeboten wird und gleichzeitig mehrere vegetarische Gerichte.“
Damit will Krieger die Vielfalt der vegetarischen Küche zeigen: „Es gibt weitaus mehr als den überbackenem Blumenkohl oder die Folienkartoffel.“ Außerdem soll die Stadt, so Krieger, auch bei Restaurants und anderen Kantinen für die „Veggiewoche“ werben. Warum wir auf Fleisch oder Fisch verzichten sollen? „Es geht um die negative ökologische Bilanz massenhaft hohen Fleischkonsums und die anerkannt gesundheitsfördernden Auswirkungen vegetarischer Kost,“ so Krieger.
Die Erzeugung von Fleisch und Lebensmitteln tierischen Ursprungs verursache mehr als die Hälfte des weltweiten CO2, zudem seien die Meere längst überfischt. „Außerdem sind die Produkte aus der Massentierhaltung nicht unbedingt die gesündesten“, so Krieger.
(Quelle: http://www.merkur-online.de)
| < Zurück | Weiter > |
|---|




