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Ernährungsgewohnheiten hängen offenbar nicht nur vom Geschmackssinn eines Menschen ab, sondern auch von seinem Intelligenz-quotienten. Das legt zumindest die Studie von Catherine Gale nahe.
Die Wissenschaftlerin der University of Southampton hat für ihre Untersuchung 8170 Frauen und Männer befragt, die 1970 in Großbritannien zur Welt kamen und im Alter von zehn Jahren einen IQ-Test absolvierten.
20 Jahre später wollte Catherine Gale wissen, wer von ihnen auf Fleisch verzichtet. Nur 366 der Befragten bezeichneten sich als Vegetarier. Davon waren neun Personen Veganer, das heißt, sie ernährten sich rein pflanzlich und verzichteten auf Milchprodukte und Eier. Über 100 der Vegetarier gaben an, dass sie gelegentlich Fisch und Geflügel zu sich nahmen.
Die knapp 400 Fleischabstinenzler gehörten zur Gruppe, die als Kinder den höchsten IQ aufwiesen.
Die Wissenschaftler sehen in diesem Ergebnis eine Erklärung dafür, warum intelligente Menschen gesünder sind als geistig weniger begabte. Die vegetarische Ernährung gilt als besonders herzfreundlich und führt selten zu Übergewicht.
Während Vertreter der britischen Vegetariergesellschaft sich begeistert vom Studienergebnis zeigen und es als Bestätigung für ihren fleischlosen Lebensstil sehen, relativiert das ein Vertreter der britischen Ernährungsgesellschaft. „Es ist wie mit der Henne und dem Ei“, sagt Frankie Phillips. „Werden Menschen Vegetarier, weil sie einen besonders hohen IQ haben, oder weil sie sich einfach mehr mit Gesundheitsfragen beschäftigen?“
(Quelle: www.focus.de)
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