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Das Mexikoprojekt 2010 ist die Fortsetzung des Mexikoprojekts, das 2009 gestartet wurde. Es handelt sich dabei um eine von zwei Frauen ins Leben gerufene Aktion zur Rettung der Straßenhunde in Mexiko - genauer gesagt: in Puerto Escondido, einem kleinen Touristenort an der Pazifikküste, dessen Touristen...
hauptsächlich aus amerikanischen Surfern besteht.
Puerto Escondido gehört zum Bundeststaat Oaxaca, dem ärmsten Mexikos. Die Armut bezieht sich dabei nicht nur auf die Finanzen, sondern auch auf die Bildung. Diese beiden wichtigen Aspekte prägen sehr stark sowohl das Bild dieser Gesellschaft, als auch deren Sozialverhalten.
In dieser wunderschönen Natur offenbaren sich nicht nur ein Surf-und Badeparadies, ein riesiges Angebot an köstlichen Früchten und Sonne soviel man will, sondern auch die vielen Gesichter der Gewalt, Armut, Korruption, Gleichgültigkeit und mangelnder Bildung.
Kinder und Tiere sind die größten Leidtragenden dieser Gesellschaft. Für die Kinder wird schon etwas getan. Es gibt dort einige Organisationen und Einrichtungen, die sich zum Wohle der Kinder einsetzen. Für die Tiere gibt es nichts. Keine Organisation, keine Einrichtungen, keine Hilfe.
Tieren werden sowohl Bedürfnisse als auch Empfindungsfähigkeit abgesprochen. Sie werden als Gegenstand betrachtet, der einen Zweck zu erfüllen hat. Wenn dieser "Gegenstand" seinen Zweck nicht mehr erfüllen kann oder man seines Anblicks überdrüssig ist, entledigt man sich ihm ganz einfach. Das was den Tieren zugefügt wird und die Gleichgültigkeit und Grausamkeit, die man ihnen entgegenbringt, scheint grenzenlos. Es gibt nur sehr wenige Menschen in dieser Bevölkerung, die Tiere als Lebewesen betrachten und sich um sie kümmern.
Aus diesem Grund gibt es das "Mexikoprojekt". Es soll helfen, das Elend, das die Tiere, bzw. die Straßenhunde erleben, zu lindern und denen, die keinerlei Hilfe erfahren, endlich Hilfe ermöglichen.
(Quelle: http://www.mexikoprojekt.de)
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