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Die Zeiten, in denen Vegetarier ein Hauch von Ökohaftem umwehte, sind vorbei: Immer mehr Trendrestaurants kochen fleischlos - und stoßen dabei auf ganz neue Herausforderungen. Mit einer eigentümlichen Bestimmtheit erklären heute immer mehr Leute ungefragt, dass sie viel weniger Fleisch essen würden als früher, so manche Woche sogar überhaupt keines.
Und nun hat auch noch der Luxus-Caterer Klaus Peter Kofler das ausgesprochen, was in der Luft zu liegen scheint: "Die Zukunftsküche wird auf jeden Fall vegetarisch sein."
Damit stellt der Initiator des Berliner Pop-up-Restaurants "Pret A Diner" ein Trendmuster auf, das nichts mehr mit dem Ökohaften und Grobgestricken zu schaffen hat, das bislang alles Vegetarische umwehte.
Dieser neuen Szene fehlt nur noch ein glamouröser Protagonist. Vielleicht könnte es Michael Hoffmann sein. Doch dem Chef des Berliner Gourmetrestaurants "Margaux", der sich für vergessene Gemüsesorten einsetzt und bahnbrechende vegetarische Menüs zaubert, mangelt es an Vermarktungswillen. Den besitzt wiederum zwar Alfred Biolek, genau wie Eckart Witzigmann, aber beide haben trotz eines erfolgreichen vegetarischen Kochbuchs etliche Fleischgerichte auf dem Gewissen. Bliebe zuletzt noch Jochen Gaues aus Hannover, der exzentrische Bäcker der Hochgastronomie, der seine Brote auf Kohlblättern backt. Wenn bloß die Wurst nicht wäre.
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