Zu Beginn des neuen Jahres hat Papst Benedikt XVI. mehr Umweltbewusstsein angemahnt. Um Frieden zu erhalten, müsse auch die Umwelt geschützt werden, schrieb der Papst in seiner Neujahrsbotschaft, die in katholischen Gemeinden in aller Welt verlesen wurde.
Er rief dazu auf, auch "in die Erziehung zu investieren, nicht nur mit dem Ziel, technisch-wissenschaftliche Begriffe zu vermitteln, sondern auch eine 'ökologische Verantwortung'". Auch in der Neujahrsmesse im Vatikan unterstrich das Oberhaupt der katholischen Kirche, dass "wir alle verantwortlich für den Schutz der Umwelt sind". Jeder einzelne sowie die Behörden sollten dafür ein Bewusstsein entwickeln.
Benedikt XVI. rief am Neujahrstag, den die katholische Kirche als internationalen Tag des Friedens feiert, überdies zu gegenseitigem Respekt unabhängig von Hautfarbe, Nationalität und Religion auf. "Schon wenn man noch klein ist, sollte man zum Respekt des anderen erzogen werden, auch wenn er anders als wir ist", sagte der Papst.
Das Kirchenoberhaupt erinnerte in der Neujahrsmesse auch an die vielen Kinder in Not. "Die Gesichter dieser unschuldigen Kleinen sind ein stiller Appell an unsere Verantwortung: Angesichts dieser Wesen ohne Schutz stürzen alle Rechtfertigungen für Krieg und Gewalt in sich zusammen", sagte Benedikt XVI. An Silvester hatte er zu Solidarität mit allen Menschen aufgerufen, die unter der Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit litten.
(Quelle: de.news.yahoo.de)
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