Zubereitungsanweisung:
Die Hefe und 1 TL Zucker über 1/3 Tasse warmes Wasser streuen, wobei das Wasser unbedingt lauwarm sein muss (weder zu heiss, noch zu kalt, ist das Wasser zu heiss vernichtet es die Hefe, ist es zu kalt, kommt die Hefe nicht zur Wirkung. Die Hefe und den Zucker 2-3 Minuten stehen lassen, dann verrühren um sie völlig aufzulösen. Die Tasse an einen warmen, vor Zugluft geschützten Platz (bspw. im abgeschalteten backofen) 3-5 Minuten lang hinstellen, bzw. bis die Hefe Blasen wirft und die Mischung sich fast verdoppelt hat. Wenn die Hefe keine Blasen wirft und die Mischung unverändert bleibt, war die Hefe nicht frisch und ist nicht aktiv. Dann muss man von vorne beginnen. (also am besten gleich beim Kauf darauf achten) . Mit einem Gummispachtel die Hefemischung in eine große Rührschüssel geben. 6 Eigelb, Vanille, Zitronenschale, Salz und die restliche 1/4 Tasse Zucker hineinrühren. dann 1 1/2 Tassen Mehl zu je 1/2 Tasse hineinstreuen, wobei die Mischung dauernd mit der Hand gerührt wird, bis der Teig klebrig und weich, jedoch griffig genug ist, um ihn zu einer groben Kugel zu formen. falls nötig, ein wenig mehr Mehl hinzufügen. Die weiche Butter in 3 Stücke teilen und nacheinander in den Teig rühren, der dann schwer und zäh werden und in großen Klumpen von den Händen fallen muss. den teig abermals zu einer Masse zusammenfügen.
Nun nach und nach 1/2 bis 1 Tasse Mehl hinzufügen und mit der Hand darunter mischen. Wenn der teig fest ist und, obzwar ölig, nicht mehr klebt, auf einem mit Mehlbestreuten Brett etwa 10 Minuten kneten, bzw. bis der Teig glatt und glänzend ist und seine Oberfläche Blasen aufweist. Zu einer Kugel formen, diese in eine große saubere Schüssel legen und oben mit ein wenig Mehl bestreuen. Die Schüssel mit einem Teller oder Topfdeckel zudecken und auf einen warmen, vor Zugluft geschützten Platz stellen ( hierfür eignet sich wiederum ein Ofen, in dem die Temperatur ausgeschaltet ist, vorzüglich). Innerhalb von 30-45 Minuten sollte sich das Volumen des Teigs verdoppelt haben.
Den Ofen auf 215 Grad vorwärmen. Den teig mit den Fäusten flachdrücken und das gewürfelte Zitronat, die Sultaninen und Rosinen vorsichtig hineinkneten. Danach den Teig so wenig wie möglich berühren, damit er sich nicht verfärbt. Wieder eine Kugel daraus formen, diese auf ein mit Butter ausgeriebenes Backblech tun und oben ein Kreuz einschneiden. Die eine Seite eines etwa75 cm langen und 12 cm breiten Streifens von dickem braunen Papier gut mit Butter bestreichen. Darin die Teigkugel- mit der Butterseite nach innen- lose einwickeln, so dass das Papier den Teig auf dem Backblech wie einen Kragen umschliesst. Der Kragen sollte im Durchmesser etwa 15-20 cm messen. Den Rand des Papiers mit einem Bindfaden, einer Nadel oder einer Büroklammer um den Teig befestigen und den umwickelten Teig warmstellen, damit er nochmals aufgeht.
Wenn der Teig nach etwa 15 Minuten wiederum sein Volumen verdoppelt hat, ihn oben mit ein wenig zerlassener butter bepinseln und 10 Minuten auf dem mittleren Backrost backen. dann die Temperatur auf 175 Grad reduzieren, die Oberfläche des Panettone nocheinmal mit zerlassener Butter bepinseln und weitere 30-40 Minuten backen. Etwa 15-20 Minuten nach Beginn des Backprozesses abermals mit zerlassener Butter bepinseln. Wenn der kuchen gar ist, sollte die Kruste knusprig und goldbraun sein.
Sobald der Panettone fertig gebacken ist, zum Auskühlen auf ein drahtgestell setzen. Das Papier entfernen, wenn der Kuchen genügend abgekühlt ist, um ihn anfassen zu können. Zum Anrichten den Panettone in dicke Stücke schneiden. Er bleibt sehr lange frisch, wenn man ihn sorgfältig in Alufolie einwickelt. |