• 7. September 2014 um 6:48

    Habt ihr es gesehen? Was der Attila da wieder von sich gegeben hat :blink: – habt ihr schon mal davon gehört, dass Veganer darüber diskutieren, ob sie Sperma schlucken dürfen? Schon das Wort \“dürfen\“ … :S \“Wir\“ überlegen also, ob wir mit dem Flugzeug bzw. mit der Bahn reisen dürfen, ob wir Lederschuhe und -gürtel tragen dürfen, ob wir den Wein trinken dürfen, der mit Gelatine geklärt ist und ob wir Sperma schlucken dürfen. Er klinkt sich aus solchen Themen aus, weil er der Meinung ist, dass man sich damit unnötig das Leben schwer macht. Soso. Ich finde, daran kann man deutlich erkennen, dass A. Hildmann eindeutig nicht ethisch motiviert ist. Was sollte denn dagegen sprechen, Sperma zu schlucken?? Hat darunter irgendjemand zu leiden? (Hoffentlich nicht! :side: ) Naja, bestenfalls war es ungünstig ausgedrückt. Von einem Veganer, der in der Öffentlichkeit steht und wahrscheinlich relativ häufig solche Fragen beantwortet, hätte ich da mehr erwartet. Und er behauptet allen Ernstes, dass er den Veganismus nach Deutschland gebracht hat. (Vielleicht auch nur ungünstig ausgedrückt :silly: ). Gut an der Sendung fand ich, dass die VeganerInnen, die sich gegenseitig bekocht haben, sehr sympathisch und lustig rüberkamen, hat Spaß gemacht zuzuschauen. Der Off-Kommentator hat manchmal genervt mit seinen Sprüchen. Alles in allem auf jeden Fall positiv zu bewerten, dass diesem Thema eine ganze Woche eingeräumt wurde. :cheer:

  • 10. September 2014 um 5:08

    Hallo Frauke,
    ich habe das auch gesehen!
    Ich finde solche Sendungen immer etwas zweideutig, weil ich nicht so genau weiß ob das interesse der Sender an Veganismus ernst gemeint ist oder ob da nicht alles wieder mal ins lächerliche gezogen wird.
    Wie Du schon bemerktest sind die Aussagen der Leute was Veganer \“dürfen\“ oder nicht irgendwie komisch, als wenn Veganer sein sowas wie eine Allergie ist und man bei nicht Einhaltung sofort tot umkippt :huh:

  • 12. September 2014 um 8:10

    Klar \“nicht dürfen\“ … hatten wir doch gerade in einem anderen Fred, denn dann kommt die Veganer-Polizei! :S -> http://www.veggiecafe.de/forum/22-Freizeit/3047-Keine-Bewegung!-Veganer-Polizei!.html

    Nun, ich sage immer wenn die Leute mir sagen oder mich fragen was ich essen \“dürfte\“ und was nicht: \“Ich darf alles essen, auch Hundekacke und darf auch Kamelpisse trinken. Jedoch ich mag es einfach nicht. Und ja, es ist nicht vegan!\“

    Meistens hilft es.

  • 19. September 2014 um 11:18

    SittingBull schrieb:

    Ich finde solche Sendungen immer etwas zweideutig, weil ich nicht so genau weiß ob das interesse der Sender an Veganismus ernst gemeint ist oder ob da nicht alles wieder mal ins lächerliche gezogen wird.

    Hallo,

    schon ein paar Tage her, aber ich geb meinen Senf noch dazu 😉

    Das Interesse der Sender liegt denke ich mehr an ihren Einschaltquoten und das Thema Veganismus hat nur Herr Hildmann lächerlich gemacht, mit seinen mehr als überflüssigen Kommentaren.

  • 23. Juni 2015 um 16:03

    Sorry, ich habe seit 1991 keinen Fernseher mehr, will auch keinen, und so musste ich erst mal die Wikipedia fragen, wer denn Attila Hildmann ist.
    Was ich da und in anderen Artikeln gelesen habe, langt mir, um nicht weiter zu forschen…
    Ich mag keine Angeber.

  • 24. Juni 2015 um 10:49

    Herrn Hildmann kenn ich auch nur vom Hörensagen, und das, was ich höre, hat bei mir noch kein größeres Interesse geweckt. Also hier eher zum Thema \“dürfen\“: Ich glaube, wenn wir als Kinder lernen, Fleisch zu essen, lernen wir zugleich, die Autorität der Eltern über unsere eigente \“sprachlose\“ innere Stimme des Mitgefühls zu stellen. Allmählich verstummt sie ganz, wenn wir Pech haben, ein Leben lang. Und dann bleibt nichts anderes, als Gebote von außen, ob nun von religiösen Autoritäten oder anderen \“Experten\“ und Vertretern der Normierung/Normalität, brav zu befolgen, um Orientierungslosigkeit zu vermeiden. \“Du darfst\“, \“Du darfst nicht\“ ist immerhin eine klare Ansage. Aber Menschen, die nicht mehr ohne solche Vorschriften auskommen und sie überall suchen und sehen, weil sie das Gespür für die unendlich komplizierte und wunderbare Wirklichkeit verloren haben, sind eigentlich zu bedauern.