• 17. Juli 2015 um 10:30

    Hallo Alle,

    hab gerade einen Artikel gefunden zum Thema unwillkommene tiereische Zusätze in vegetarisch wirkenden Lebensmittel. Ganz neu ist das zwar nicht, aber das eine oder andere ist für den einen oder anderen vielleicht doch interessant:

    http://www.rp-online.de/leben/ratgeber/verbraucher/verbraucher-diese-lebensmittel-sind-nicht-wirklich-vegan-aid-1.5219932.

  • 17. Juli 2015 um 10:33

    Sorry, der LInk funktioniert nicht, geht auf eine aktualisierte Seite der RP. – Google News, \“vegan\“ suchen, etwas weiter unten die RP vom 13.07..

  • 17. Juli 2015 um 11:09

    Das mit den Bananen und Feigen war mir neu!
    Was sind \“nicht organische Bananen\“ ? kann mir da nix drunter vorstellen.

    Gummibärchen hab ich mein Leben lang nicht gemocht, Marmelade mach ich selber.
    Auch das mit dem Brot hab ich gewusst, deswegen hab ich meinen Bäcker gewechselt.
    Joghurt und Parmesan gehen an mir vorbei, da es Milchprodukte sind.

    Aber wusstet Ihr, dass auf Laugengebäck bis hin zu Salzletten Schweinefett ist?
    Und wie Amanda auf Käthes Weide schrieb, die veganen Katjes ohne Gelatine sind?
    Allerdings steht auf der Rückseite, dass Bienenwachs drin ist …

  • 17. Juli 2015 um 11:22

    Mit den \“organischen\“ Bananen sind Bio-Bananen gemeint, denk ich.

    Das Laugengebäck hatte ich jetzt nicht so genau im Gedächtnis, aber es schien mir immer irgendwie \“verdächtig\“, hab jedenfalls einen Bogen drum gemacht. Ist das jetzt schon ein siebter veganer Sinn? Schön wär\’s! Und die Katjes werde ich auch nie vergessen!

  • 17. Juli 2015 um 11:58

    Ok, wenn das dann Bio-Bananen sind, brauch ich mir keine Gedanken machen.
    Hab noch eine dunkelbraune, weiche im Kühli. Die matsch ich mir mit Kakao (dem richtigen, net das Kabasonstwie-Zeugs) zusammen. Dann kommt gute Sojasahne drauf und ich hab ein Schmackofatz. War Dieser Vorschlag nicht mal von Dir, Inga?

    Das mit dem Laugengebäck hat mir mein Bäcker erzählt, auch das mit den L-Cysteinen.
    Ist das nicht ekelhaft, Menschenhaare ins Mehl zu kneten, dass das Brot gleichmäßiger wird?
    Also, mein Bäcker hatte eine Liste dabei, auf der alles Stand, was in seinem Gebäck ist.
    Er meinete, ich sei die Einzige, die sich dafür interessiert und außer dem Brot hätte er nix veganes.

    Ich glaube schon, dass es so eine Art Veganen 7.Sinn gibt.
    Mir ist das auch schon passiert. Wie wenn da ein Stopp-Licht aufleuchtet :-)

  • 18. Juli 2015 um 9:17

    Man steht immer nur dann auf der sicheren Seite, wenn man alles selber kocht und backt.
    Dann sind auch keine chemischen Bomben drin. Oder macht ihr an euer Essen Geschmacksverstärker und Sachen die man ohne Chemiestudium gar nicht aussprechen kann.
    Das dauert und man hat nicht immer die Zeit. Seufzt.
    Aber ein paar VollwertNudeln mit (guten) Öl und etwas Gewürz hat man schnell gemacht.
    Oder dieser GousGous, (zwar nicht mehr sooo vollwert, aber schnell): Heißes Wasser drauf, würzen, etwas ziehen lassen. Fertig. Dann vielleicht noch 1 Tomate oder so. Geht auch mal schnell.
    Und mit der Zeit verändert sich der Geschmackssinn. Das fasziniert mich heute noch!
    Verarbeitete Lebensmittel sind mir heute viel zu versalzen. Sogar die Brötchen und das Brot aus dem Bioladen (vegan). Und die Brotaufstriche (bio-vegan) sind auch dem Mainstream angepasst worden. Ich bekomme da immer einen Durst, dass ist nicht normal.
    Und überall diese Süße. Mit Vanille angereichert. Nö. Geht gar nicht mehr.

  • 18. Juli 2015 um 9:37

    Zurück von einer Ekeltour. Supermarkt und dann lesen was wo drin ist, ekeln hinstellen, weiter gehen.
    Im Brot und im Joghurt und in noch anderen Sachen sind L-Cysteine drin, hab ich oben schon geschrieben. Hatte nur gerade ein Gespräch mit der Nachbarin, dass ihre Kinder den Joghurt, den sie einkauft und meint, er würde 3 Tage langen, an einem Tag aufessen.
    Hab ihr gesagt, was da drin ist und sie soll es doch ihren Kindern sagen :-)
    Wir sind dann drauf gekommen, was das für einen Aufstand gibt, wenn jemand in seiner Suppe ein Haar findet oder einen Fingernagel in der Salmipizza, aber das Zeug reinfrisst, wenn es klein gemahlen und eingebacken ist.
    Das passt dann auch wieder zum Steak, das inkognito auf dem Küchentisch landet.
    Haferflocken im Discounter kaufen geht auch nicht, weil da lauter Zeugs wie Butter und andere Sachen drin sind.
    Müsli ist noch schlimmer, da sind auch noch diese Bananenchips drinnen, von denen im Link oben die Rede ist.

  • 18. Juli 2015 um 10:44

    In der PeTA 2 Liste gefunden:

    Cysteine. Cystin. Zystin. Zystein. L-Form.
    Eine Aminosäure, deren proteinogene L-Form zum Beispiel in Keratin vorkommt (Haare, Borsten, Hörner).

    Verwendung: Haarpflegeprodukte und Cremes, in einigen Bäckereiprodukten (Mehlbehandlungsmittel), Salben zur Wundbehandlung. Nahrungsmittelergänzung, Emollients (Hautglättende und weichmachende Mittel).

    Alternativen: Pflanzliche Quellen (Sonnenblumenkerne, Walnüsse, Weizen-Vollkornmehl, Mais-Vollkornmehl, ungeschälter Reis, getrocknete Sojabohnen, getrocknete Erbsen)

  • 22. Juli 2015 um 13:54

    Äpfel aus dem Supermarkt sind oft gewachst.
    In D ist das Wachsen verboten, die Einfuhr gewachster Äpfel nicht!
    Als Wachse dienen zum Beispiel Bienenwachs, Carnaubawachs und Schellack.
    Ein gewachster Apfel muss als solcher gekennzeichnet werden. Achtet also darauf, was auf der Verpackung steht. Bist Du bei loser Ware unsicher, frage am besten im Supermarkt nach.
    Wer auf keinen Fall gewachste Äpfel essen möchte, sollte Bio-Ware kaufen. Sie dürfen nicht mit einer Wachsschicht versehen werden – auch wenn sie aus dem Ausland kommen.

  • 23. Juli 2015 um 8:16

    Wenn ich in der Zutatenliste wsa entdecke, was ich nicht kenne, vermute ich gleich eine Schurkerei. Z.B. auch dieser rote Farbstoff E 120. Tausende von Schildläusen, hab gestern gerade erst wieder drüber gelesen. Es ist viel einfacher, alles möglichst bio und pur zu kaufen und dann selbst zu mischen. Oder selbst anzubauen oder zu sammeln. Schmeckt auch besser.

  • 23. Juli 2015 um 9:35

    …..E120….
    Cochenille ist ein roter Farbstoff, der als einzige Farbstoff aus Tieren, genauer aus den getrockneten, !!! befruchteten !!! Weibchen der Scharlach-Schildläuse durch Extraktion gewonnen wird. Diese Tiere sind auf mexikanischen Kakteen zuhause. Verwendet wird dieser Farbstoff u.a. für Konfitüren, Marmeladen und Fruchtzubereitungen, Süßigkeiten, Spirituosen, Wurst und rot geäderten Käse.
    Ich könnte schon wieder die Wand hoch!!! Diese Ignoranz der schwangeren Tiere läßt mich SCHREIEN!!!!

  • 23. Juli 2015 um 12:47

    E120 = Karmin ist öfter irgendwo drin: in Lippenstiften, in Tortenguss, in Lebensmittelfarbe für Marzipan einzufärben etc: https://de.wikipedia.org/wiki/ Für ein Kilogramm sind über 100.000 Schildläuse nötig. Zur Gewinnung der Farbe werden die Läuse getrocknet und in Wasser unter Zusatz von etwas Schwefelsäure ausgekocht. Das Karmesin wird dann unter Anwendung von Alaun und etwas Kalk ausgefällt, ausgewaschen und getrocknet. Durch die Verkollerung ist es dann möglich, Karmin auch als Pigment zu verwenden (Farblacke). … In der Drogeriekette Müller gibt es im Natur-regal Lippenstift… Inhaltsstoff Karmin ….

  • 24. Juli 2015 um 11:08

    Hab heute Morgen was von der Gefährlichkeit von Alu-Salzen etc. gehört. Hier mal ein Link dazu: http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Aluminium-Wie-gefaehrlich-ist-es–435769.html

  • 24. Juli 2015 um 12:03

    Liebe Amanda,
    danke für den Link! Ich hab vor einigen Monaten eine Doku darüber gesehen, \“Die Akte Aluminium\“, wirst Du inzwischen auf auf Youtube finden. Seither achte ich auch darauf. Schon die Gewinnung ist mit Umwelt- und Gesundheitsschäden allerersten Grades verbunden. Alufolie und Alubeschichtungen sollte man auch eher vorsichtig einsetzten.

  • 24. Juli 2015 um 13:52

    Ich benutze schon seit mind.15 Jahren keine Alufolie mehr. Ich hatte Kräuterbutter gemacht und in Portionen in Alufolie gewickelt und eingefroren. Als ich sie später zum Grillen dazu legen wollte, waren in der Folie Löcher. Sie hat sich aufgelöst. Und wohin? Wohl in die Kräuterbutter. Die hab ich entsorgt und keine Alufolie mehr benutzt. Erst später hab ich das mit Alzheimer gelesen.

    Alu wird aus Bauxit teuer und aufwendig mit viel Energie hergestellt.Alles andere als Umweltfreundlich.