• 3. März 2012 um 23:56

    hey,

    biete Gelegenheit an frische Lebensmittel, obst und gemüse heranzukommen, die ohne Gülle bzw. Tierhaltung erzeugt worden sind.

    Ihr könnt über mich bestellen und die Lebensmittel bei mir abholen. Liefertag ist immer am Freitag. Je nach aufwand ist eure bestellung in der regel freitagabend abholbereit.

    Ich biete nur meine zeit und den ort an. Deutschland, Schleswig-Holstein, Kreis Stormarn, Ort 23847 Pölitz.

    Wir sind eine freiasoziierte Einkaufsgemeinschaft, also eine Gruppe von Freunden, ihr seid herzlich eingeladen in unserem privaten Freundeskreis.

    Alle Lebensmittel sind nicht \“nur\“ BIO sondern zudem noch ohne Auftragung von Tier-Pische oder Kacka erzeugt, unsere Anbauer lehnen das halten von Nutztieren prinzipiel ab.

    mhg angelika

  • 9. April 2012 um 8:14

    hallo Angelika
    das klingt gut, ist aber leider ein wenig zu weit für mich! :( Schade, aber trotzdem viel Erfolg damit! :)
    lieben Gruss
    Maya

  • 10. April 2012 um 9:21

    Hallo Angelika,
    wenn das Angebaute \“Bio\“ ist, würde mich doch sehr interessieren, mit was die Anbauer ihre Pflanzen düngen, wenn dabei keine Tiere beteiligt sind?
    Danke für die Info…
    Gruss
    Andreas

  • 10. April 2012 um 15:35

    Sehr richtig – nehmen und nix geben – das geht ganz prima, bis es net mehr geht.
    NPK Dünger, oder KAS … Mineraldünger aus Luftstickstoff nach Haber-Bosch, Thomaskali, Calzium, dürften ja kein, ohne Tiere zu benutzendes Problem sein, für günstige Kohlenstoff-Stickstoffverhältnisse, gibt es dann noch geeignete Zwischenfrüchte = Gründüngung – vornehmlich Legumiosen…

    da geht schon was auf großem Felde hier
    zudem auch noch ganz ohne Tier
    und wenn zu des Menschen Überdruss
    er auch mal hat – nen Überfluss
    so muss er net in den Fluss – der Stuss
    der Rest auch trotzdem wo noch bleiben muss
    die Feinen sagen sicher pfui
    das ging dann ja ins Essen nei
    sie geben sich ganz ahnungslos
    wo bleibt das Pfui dieser Welt denn bloß???

    Sorry, wenn ich mich mal mit Möglichkeiten dazwischen geschoben habe.
    Aber vielleicht stehe ich auf Grasse Gedichte :-)

  • 10. April 2012 um 15:44

    Wenn es kontrolliertes Bio ist, sind aber NPK, KAS oder sonst. synthetischer Stickstoff verboten und das Phosphor-Problem kann man meines Wissens nicht mit Gründüngung lösen. Aber vielleicht haben die ja neue Erkenntnisse, ich wäre intersssiert.

  • 10. April 2012 um 16:01

    Glaubst du alle geisteskranken Bioscheißevorschriften von EU-Komissiokomikern?

    Dann kannst du auch n paar atomwaffenfähige Uboote bei Merkel für biologischen Pflanzenschutz kaufen – im Sixpack gibt es das Absäufnis zum Sonderpreis.

    Sehet her und nehmet alle davon, denn das ist mein U236-blut, sprach die Laufzeitverlängerung auf dem Catwalk der Hurenböcke zum Paradisgarten.

    Welches Phoshorproblem? Was haben Phosphorit und Apatit mit Tieren zu tun?

    Synthetischer Stickstoff – da hatte ich doch die Alternative genannt –

    Das Wort synthetisch wird ja oft negativ bewertet. Aber auch die Photosynthese der Planzen synthetisiert zum Bsp. Kohlenhydrate im Citratsäurecyklus – die bösen Pflanzen, oder Palmitinsäuremethylesther ist ein Syntheseprodukt, der Bienen. Oder der menschliche Körper synthetisiert z.B. aus Magnesium, L-Tryptophan und Nicotinamid -> Serotonin – böse, böse Chemie –

    Man kann nach ökologischen, energietechnischen Fragestellungen die Möglichkeiten frei variieren, nur Tierhaltungen braucht es wirklich nicht, wenn man den Menschen als Tier in eigenem Kreislauf, jetzt nicht auch als \“Tier\“ betrachten will, was er natürlich ist –

    Da gibt es Modelle, wie die Hypersoil ect. Auch bei Abbau -mineralien, -metallen, ect. kann recycled werden.

    Und zu den EU – Biorichtlinien: Wenn es keine \“Presseente\“ ist, dann gibt es in der EU sogar Gesetze, die es unter höhster Bußgeldandrohung verbieten, bestimmte, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu veröffentlichen, die dem Bio sehr zu Gute kämen, bestimmten Kapitalgesellschaften aber ein großer Dorn im Auge sind –

  • 10. April 2012 um 19:05

    Friedfertiger Anbau bedeutet zum Beispiel für den Tomatenanbau

    Auszug:

    \“Verwenden Sie chemische oder tierische Düngemittel, um den Ertrag zu steigern?
    Nein. Es beginnt schon bei den Jungpflanzen. Der übliche Bioanbau verwendet tierisches Hornmehl und der konventionelle düngt mit Chemie. Bei uns erhält die Jungpflanze keines von beiden.
    Der Boden erhält später Nährstoffe durch Erbsenschrot, Steinmehl oder Gründüngung. Im Biolandbau wird Rizinusschrot, tierischer Mist und Gülle – im konventionellen künstliche Dünger sowie Mist und Gülle verwendet.

    Bei einem Gang durch Ihre Gewächshäuser fiel uns auf, dass eine Menge Unkraut auf den Gängen zwischen den Kulturen wächst. Ist das Absicht?
    Ja. Übrigens verwenden wir für die Unkräuter einen anderen Namen, nämlich Beikräuter. Es ist kein Zufall, wenn sie wachsen und wo sie wachsen. Sie produzieren fehlende Mineralstoffe und über das Bodenleben auch Spurenelemente und stehen so der Kulturpflanze in ihrem Wachstumsprozess bei!
    Die Beikräuter werden 4 bis 5 mal abgemäht, der Mulch ist wiederum humusbildend und zugleich Nahrung für die Regenwürmer – unsere wertvollsten Mitarbeiter. Die Wurzeln der Beikräuter lockern auch den Boden und fördern zugleich das Bodenleben.
    All diese Prozesse werden im konventionellen Anbau durch chemische \“Unkrautvertilgungsmittel\“, den sogenannten Herbiziden, verhindert.
    Entsprechen Gewächshäuser dem naturgemäßen Anbau und was ist der Unterschied zu Treibhäusern?
    Die Gewächshäuser sind sozusagen ein Hilfsmittel in unseren Breitengraden. Ohne diese klimageschützte Anbauweise ist es in unserem feucht-warmen Klima mit den vielen Schwankungen kaum möglich, wärmeliebende Pflanzen wie Gurken, Tomaten oder Auberginen für unsere Kunden anzubauen.
    Bei Treibhäusern hingegen werden die Kulturen – wie schon der Name sagt – zum Wachstum angetrieben. Es gibt dafür allerlei technische Tricks, wie künstliches Licht, künstliche Wärme, chemische Dünger, Nährstofflösungen statt Mutterboden, ….. In der Natur hingegen hat alles seine Zeit. Auch die Pflanze braucht ihre Zeit, um reifen zu können. Diesem Umstand wollen wir beim friedfertigen Landbau gerecht werden.\“

    Also wir schmecken den Unterschied und legen wert auf sowohl biozertfiziertes als auch friedfertig angebautes. will nun jemand mitbestellen um den unterschied mal zu schmecken und zu fühlen. – das hier ist ein einkaufstip und kein bauerntip. ich selbst hab nur nen kleinen garten aber mach nach kräften auf friedfertigen anbau. mfg angelika

  • 10. April 2012 um 19:55

    Frage: hat der \“friedfertige Anbau\“ etwas mit Lebe -Gesund bzw. der \“Gruppierung\“ Universelles Leben zu tun?

    Falls ja, halte ich mich hier raus…
    Falls nein, wäre interessant, wie lange und wo das schon so angebaut wird, oder ist die Adresse der friedfertigen Gärtner ein Geheimnis?

    Gruss
    Andreas

  • 10. April 2012 um 20:19

    Weil hier die Worte \“Chemie\“ und \“Synthese\“ fielen – da habe ich gerade oben in meinem Beitrag etwas ergänzt. Ich \“komme\“ nämlich aus den Naturwissenschaften –

    Deinen Ansatz finde ich vollkommen richtig, Angelika. Allerdings habe ich mehrjährige Erfahrungen mit den vielen Nachteilen von Gewächshauskulturen – aber ein Modell entwickelt welches dem Rechnung trägt.

    Einen ganz großen Fortschritt in heutiger Wissenschaft ist die sog. Toleranzzucht. Diese hätte viel früher als zukunftsweisend gefunden werden können. Aber Glühbirnen sind ja auch noch keine 1000 Jahre alt.