• 13. Juli 2015 um 10:50

    Ich fürchte, nein. Die glauben, sie sind schneller!

  • 13. Juli 2015 um 11:05

    Und was glaubst Du, was los wäre, wenns mal wirklich einen erwischte und er von nem Wolf auch nur verfolgt würde!
    Der Mensch ist wirklich das schlimmste Säugetier.

    Ich bin mal im Wald spazieren gegangen, da hör ich auf einmal eine Stimme über mir.
    \“Das hast Du ganz fein gemacht!\“
    Ich denke, oh Gott, der Herr spricht mit mir und schaue nach oben. Ich war unter einem Hochstand in dem ein Jäger und eine Frau saßen.
    Hatte mich schon gewundert, da ich mit der anderen Sache nix am Hut habe.
    Also dieser Jäger war sehr böse und hat gespotzt und gegiftet, weil ich seinen Bock verjagt hätte, auf den er jetzt schon seit Stunden ansitzt.
    Hab ihm zugerufen : Dann schieß halt, Du Kasper!
    Bin singend und pfeifend weiter gelaufen und den nächsten Tag nochmal dorthin.
    Früher oder später hat er den Bock sicher abgemurxt.

  • 13. Juli 2015 um 11:30

    Liebe Dagmar, das hast Du wirklich ganz fein gemacht!
    So viel latsche ich im Wald herum, zu allen möglichen Tages-und Nachtzeiten (früher jedenfalls), hab mich schon gewundert, warum ich nie einen von diesen Brüdern (und gelegentlich auch Schwestern) treffe, immer nur Hochsitze an jeder offenen Fläche. Irgendwann bau ich mal einen Hochsitz über dem Hochsitz, um dem Besitzer aufzulauern. Und dann wird im entscheidenden Moment gegrunzt!

  • 13. Juli 2015 um 11:38

    Seitdem wir Hunde haben, gehen wir nicht mehr in richtigen Wald.
    Seitdem ich immer öfter Berichte lese, von verirrter Jagdmunition mag ich nicht mehr in richtigen Wald gehen.
    Ich hab schon irgendwie ein wenig Schiss vor den Grünröcken

  • 13. Juli 2015 um 11:52

    Hier bei uns im Wald wurde vor ein paar Jahren eine Boxerhündin AN DER LEINE erschossen!!! Die Besitzerin war eine gute Bekannte meiner Eltern und war viel bei uns.
    Also KEIN Jägerlatein!!!
    Und dann haben wir noch dieses Miststück, der vergiftete Köder auslegt, weil die Hunde angeblich die Kaninchen jagen, die er schießen will.
    Die Hündin meiner Mutter ist dran gestorben, bevor sie den Tierarzt erreichte, obwohl sie ihr den Köder weggenommen, sie ins Auto gebracht hat und gleich losgefahren ist.
    Ein Wunder, dass noch kein Kind so etwas in die Hand genommen hat, wo die Köder am Rande auf Spazierwegen gefunden werden .
    Es stehen dann immer Warnungen in der Zeitung wenn wieder ein Hund vergiftet wurde, mehr passiert nicht. Wenigstens bekommen wir das nicht mit.

  • 13. Juli 2015 um 13:19

    Mein Bruder hat mal Schrotkörner neben sich einschlagen hören, aber das war am Haus! So gesehen ist man nirgends mehr sicher.

  • 14. Juli 2015 um 5:52

    Uiuiui, bei euch ist ja was los :ohmy:

    In welchem Bundesland lebt ihr denn?
    Wenn hier in Hessen die Munition eines Jägers in ein Wohngebiet eindringt, oder Haustiere erschossen werden, ist der Jäger seine Lizenz los, ohne wenn und aber :blink:

  • 14. Juli 2015 um 6:14

    Lieber Nefasu,
    Geld regiert die Welt.
    Auch im Wald!!! Da nutzen Anzeigen wenig.
    Du musst den Übeltäter bei seinen schändlichen Taten sehen und am besten noch einen Zeugen dabei haben, sonst hast verloren.
    Wenn Dein Hund erschossen wird, hast Du anderes zu tun, als los zu rennen und zu schauen, wer das war. Es war natürlich niemand. Woher die Kugel kam? Tja…
    Köder kann jeder auslegen…
    Aber alles und immer wieder im selben Revier und der Pächter macht keine Anzeige???

  • 14. Juli 2015 um 6:27

    Ui, das tut mir ja im Herzen weh :(

    Hier geht die Polizei jeden Jagdunfall nach, der gemeldet wird.
    Gerade wenn Haustiere betroffen sind wird da sehr akribisch nachgeforscht.

    Meist wird der Schütze dann früher oder später anhand seiner Munition überführt. Die ist wie ein Fingerabdruck mit Adresschild :dry:

    Mit den Ködern, das ist eine Sauerei. Hatte ich an meinem vorherigen Wohnort. Dort haben dann alle Hundebesitzer (sowie ein paar Frei-Katzenhalter und sorgende Mütter) Geld zusammen gelegt und einen Privatdetektiv beauftragt.
    Kosten pro Person: 15€
    Köderausleger gestellt, 2 Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung
    Vielleicht nicht das Musterbeispiel, aber der \“nette\“ ältere Herr hatte die vergifteten Köder auch in Spielplatznähe abgelegt.
    Sonst folgt meist nur eine Geldstrafe :angry: Leider zählt das töten von Haustieren, gerichtlich, nur als \“Sachbeschädigung\“.. :angry:
    Armes Deutschland.

  • 14. Juli 2015 um 6:51

    Die Rechtsprechung sagt dazu folgendes: Wer ein Haustier gezielt tötet, der beschädigt ein Eigentum, begeht also die Straftat der Sachbeschädigung und muss prinzipiell
    nur eine Geldstrafe zahlen.
    Emotionale Aspekte der Bindung und der oftmals unermesslichen Trauer werden dabei nicht berücksichtigt.
    Für viele ist der Verlust eines Haustieres, gleich dem eines Verlustes eines Freundes oder Verwandten, da sie oft langjährige Begleiter des Halters gewesen sind.
    Also, wie ich schon sagte, Geld regiert die Welt.
    Die Köder bei uns, ich bin auch umgezogen und weiß nicht, ob noch welche ausgelegt werden, sind nicht in der Nähe von Spielplätzen, deshalb wurde oder wird die Sache lax bewertet.

  • 14. Juli 2015 um 7:54

    Die Schrotkörner sind in Schleswig Holstein geflogen, dörfliche Gegend, aber im Hamburger Umland und in den letzten Jahren relativ dicht besiedelt. Die Leute, die da jetzt hinziehen, bauen sich ihr Häuslein auf einem handtuchgroßen Grundstück, glauben aber trotzdem, dass sie jetzt ja auf dem Land wohnen und alle Freiheiten haben: Lärmen nach Herzenslust, Hunde in anderer Leute Gärten scheißen lassen (besonders in diejenigen, die noch etwas größer und nicht mit der Nagelschere beschnitten sind) und eben herumballern. Mein Bruder und ich sind da aufgewachsen und von früher her nicht gewöhnt, gleich die Polizei zu rufen (die früher allerdings gegenüber wohnte). Hat er nicht gemacht.

    Was es früher auch schon mal gab, war ein Giftausleger. Eine unserer Katzen ist daran gestorben, eine andere hat mit knapper Not überlebt. Das ist nie wieder vorgekommen. Aber Verdächtigungen gab es natürlich, wurden indirekt ausgesprochen. Vielleicht ist dem Menschen erst dadurch klar geworden, was er angerichtet hat. Für manche Leute ist \“Ratte\“ und \“Rattengift\“ ein Gedanke, weiter geht\’s dann nicht.

  • 14. Juli 2015 um 8:07

    Sorry, ich vergaß zu schreiben, dass ich in Oberfranken wohne und auch diese Jagdpacht befindet sich in Oberfranken.

  • 16. Juli 2015 um 5:20

    Dagmar schrieb:
    Schottland, gut gemacht!

    :)

    Obwohl am Essenstisch soweit alles ganz gut verlief ist mittlerweile der Bruch fast nicht mehr zu verhindern.
    Ich denke als Veganer kann es einfach keinen Frieden mit Jägern geben :S
    Besonders, da das Hobby \“Jäger\“ heutzutage anscheinend sozialer akzeptiert wird (der bringt ja das Essen auf den Tisch) als \“Tierfreund\“ (zumindest bei Nutztieren, knuffige (Haus-)Tiere mit Knopfaugen werden ja bekanntermaßen anders behandelt :dry:)

  • 16. Juli 2015 um 5:36

    Wenn Du in der Familie Frieden willst, musst Du Bruder, Schwager und Opa einfach nur als solche ansehen. Du kannst sie bitten, in Deiner Gegenwart nicht vom \“Wald\“ zu reden,sollten sie es trotzdem \“aus Versehen\“ machen, würde ich an Deiner Stelle das Haus verlassen, wenn es bei Dir zuhause ist, das Zimmer.
    Ich würde mich auch mit meinen Äußerungen total zurück halten, freundlich, höflich, distanziert.

    Frieden kann es mit Niemand geben, der eine Waffe trägt. Egal ob Keule, Beil, Schwert, Pfeil und Bogen, Zwistel, Pistole oder Gewehr.