• 5. Januar 2014 um 15:15

    Hi ihr lieben hätte ne frage an euch ? Habt ihr tipps für den anfang als vegetarier ?
    Ihr könnt mir schreiben lg :)

  • 5. Januar 2014 um 22:31

    Willkommen \“Biba\“ 😉

    Nun, meiner Erfahrung nach startet jeder ganz individuell in eine vegetarische Lebensweise. Das kommt auf verschiedene Faktoren wie bisherige Essgewohnheiten, Umfeld, Blutgruppe und Motivation drauf an.
    Ich habe z.B. generell nie viel Fleisch auch vorher gegessen trotz Fleischesserfamilie um mich, habe eine vegetarisch unproblematische Blutgruppe ( Blutgruppe \“0\“ neigt meist nur stärker zu Eisenmangel)und ernähre mich auch ohne Soja-Ersatzprodukte ausgewogen. Es gibt so viele verschiedene Gemüse- und Getreidesorten, mit denen man verschiedenste Menues, Pfannengerichte, Suppen, Salate etc zubereiten kann, da vermisse ich zumindest Fleisch kein bisschen.
    Wichtig ist mir nur größtenteils Vollkornprodukte, viel Frisches und hauptsächlich Bioqualität. Und ich mache mir die Einstellung bewusst, Fleisch ist in unserer Wohlstandsgesellschaft kein Muss, deshalb gibt es keine Notwendigkeit, Tiere zu töten oder gar in Massentierhaltung zu quälen.

    Aber viel Erfolg und Freude beim Finden Deines eigenen Vegetarierlebens! :-)

    LG Dani

  • 6. Januar 2014 um 14:42

    Hallo Biba,

    ich habe früher sehr viel Fleisch und tierprodukte gegessen. Irgendwann habe ich wo was gelesen und mich dann umfassend informiert. Eine gute Infobroschüre, aus Seite im Netz ist das \“V-Heft\“: http://www.v-heft.de/

    Ich habe dann erkannt, dass der Genuss von toten Tieren und Tierprodukten nicht nur den Tieren schadet, sondern auch der Umwelt, dem Klima, der Welternährungssituation. Also habe ich mich entschlossen aus ethischen, ökologischen und ökonomischen Gründen vegan zu werden. Ich kann Dir versichern, der \“Entzug\“ war total leicht, kein Zittern, keine Halluzinationen, keinerlei Beeinträchtigungen. Am Anfang etwas Neues, man muß erst einmal neue Produkte finden und ich habe einfach sehr viel frisches Gemüse, Salate, Früchte und da frische Ware gekauft. Anfangs auch ein paar \“Ersatzprodukte\“ aber die braucht es eigentlich nicht, das ist immer weniger geworden mit der Zeit.

    Kurz gesagt war bei mir zuerst die Überzeugung und der Wunsch keine toten Tiere mehr zu essen. Ich wollte nichts unveganes mehr also trauerte ich dem auch nicht hinterher. Dann war auch der Kontakt zu anderen Veganerinnen und Veganern sehr hilfreich, die etwa zur selben Zeit vegan geworden sind. Gemeinsam haben wir uns ausgetauscht und haben uns dann auch bald aktiv für Tierrechte eingesetzt.

    Am Anfang stand also die umfassende Information. Eine gute Seite ist die von ARIWA: http://www.ariwa.org/ Sonst einfach mit Ecosia etwas im Netz herumsuchen.

    Viel Erfolg! :woohoo:

  • 6. Januar 2014 um 19:40

    Hi danke für die lieben antworten :)

  • 6. Februar 2014 um 10:45

    Ich weiss, dass mir der Anfang schon schwerer gefallen ist, als danelija und Bertel. Ich komme auch aus einer Fleisch(fr)esserfamilie und an Weihnachten kein Fleisch zu essen, war undenkbar. Ich habe auch immer wahnsinnig gerne Fleisch gegessen. Die Umstellung war für mich eine ethisch-moralische Entscheidung, die immer wieder auf die Probe gestellt worden ist, wenn ich anwesend war und leckere Fleischgerichte gegessen wurden (entschuldigt: aber so war es damals).
    Ich habe mir also immer wieder vor Augen geführt, wieso ich kein Fleisch mehr essen will und habe mir die Bilder aus den entsprechenden Filmen und Berichten vor Augen gehalten, dass hat mir wahnsinnig geholfen..
    Mittlerweile ist es überhaupt kein Problem mehr..

  • 11. August 2014 um 16:39

    Mir geht es auch so wie increment. Ich habe zwar nie sehr viel Fleisch gegessen und war da auch recht wählerisch, aber geschmeckt hat es mir grundsätzlich schon. In meinem engeren Umfeld essen die meisten Fleisch und ziehen mich auch gerne mal damit auf, dass ich es nicht mehr tue. Und wenn ich dann noch lieber Reismilch statt Kuhmilch in meinen Kaffee schütte, wird das dann schon nur noch als Spinnerei gesehen.
    Hin und wieder frag ich mich da schon, warum ich es mir nicht so einfach mache wie die meisten anderen auch. Es ist oft schwierig davon überzeugt zu sein, dass man das Richtige tut, wenn über 90% der Mitmenschen anderer Meinung sind. Ich lese dann ein bisschen auf Veggie-Seiten im Internet um mich wieder zu motivieren und daran zu erinnern, dass ich nicht die einzige \“Spinnerin\“ mit dieser Meinung bin :)

    Drum meine Tipps: Tausche dich mit anderen Vegetariern/Veganern aus und nimm es nicht zu schwer, wenn dein Umfeld keine Anstalten macht einsichtig zu sein 😉