• 6. Juni 2012 um 14:00

    Interessantes Thema über das ich nachgedacht habe:

    Wie ernähre ich mich vegan, bei begrenztem Budget. Viele Leute leben (leider) als
    ALG-2-Empfänger, Aufstocker, Grundsicherung etc.

    Wie können sich diese Personen adäquat vegan ernähren, ohne gesundheitliche Einschränkungen in Kauf zu nehmen?

    Bin gespannt auf Eure Ideen bzw. Erfahrungsberichte!

  • 6. Juni 2012 um 16:00

    Was soll denn die Frage?
    Ist vegan teurer, als Fleisch- Milch- Eikonsum? Echt?
    Einfach mal n Handy, oder ne Nuttenkutsche mit Echtlederausstattung im Monat weniger kaufen, dann gehen auch fair trade Produkte –
    Die Grundeinstellung hat aber nix mit dem Budget zu tun – oder viell. doch?

  • 6. Juni 2012 um 16:36

    Einfach mal n Handy, oder ne Nuttenkutsche mit Echtlederausstattung im Monat weniger kaufen, dann gehen auch fair trade Produkte

    Der HartzIV Empfänger lebt römisch-dekadent und kauft sich jeden Monat ein neues Handy und Nuttenkutschen mit Echtlederausstattung. Wissen wir spätestens seit Guido Westerwelle und RTL Doku-Soaps.

    Der letzte Liter Kuhmilch im Discounter hat mich 55 Cent gekostet, ist allerdings schon ein Weilchen her. Die billigste Sojamilch kostet 99 Cent, also fast das doppelte. Ersatzprodukte sind allesamt mindenstens um zwei- bis dreifache teuerer, auch im Discounter. Ob man Ersatzprodukte braucht, ist Ansichtssache, erleichtern vielen den Umstieg.

  • 6. Juni 2012 um 16:44

    Mich kostet der Kuhmilchersatz wenn ich ihn irgendwo brauche vll. 4 Cent.
    Aber psssst. sonst streichen die den Leuten die Transferleistungen zusammen –

    Man kann auch mit´m Vogelskäfig nen Liter Wasser kaufen gehen. Aber die Verpackung ist schön, der Einkauf bequem – man braucht net zu denken und n paar 1000 Tonnen Wasser n paar hundert Kilometer durch die Gegend zu fahren ist gut fürs Geschäft und die Umwelt – gell?

  • 6. Juni 2012 um 16:51

    Mich kostet der Kuhmilchersatz wenn ich ihn irgendwo brauche vll. 4 Cent.

    Verrätst du deine Quelle?

    Aber psssst. sonst streichen die den Leuten die Transferleistungen zusammen –

    Die Transfairleistungen sind sowieso zu hoch. Wer sich jeden Monat Handys und Autos leisten kann, der hat schlichtweg zu viel Geld.

    Man kann auch mit´m Vogelskäfig nen Liter Wasser kaufen gehen. Aber die Verpackung ist schön, der Einkauf bequem – man braucht net zu denken und n paar 1000 Tonnen Wasser n paar hundert Kilometer durch die Gegend zu fahren ist gut fürs Geschäft und die Umwelt – gell?

    Ich bin intelektuell nicht in der Lage deinen Gedankengängen zu folgen.

  • 6. Juni 2012 um 17:13

    Haha :)

    Das glaube ich dir auch, aber nur, wenn ich Lust hab.

    Richtig, darum müssen die Politiker und privatwirtschaftlichen Versicherungsvertreter auch so viel Geld an thailändische Freudenhäuser zur Entwicklungshilfe spenden, weil die Transferleistungen einfach zu hoch sind –

    Quelle? Och, ich würde es notfalls mal mit m Wasserhahn probieren – falls man es bei euch noch trinken kann. In manchen Regionen wurde ja so viel Wasser per LKW 1000 de Kilometer vom Mond- zum Sonnenschein gefahren, das Glas wiegt ja Gott sei dank noch etwas weniger, als das Wasser – aber die Emissionen müssen sich fürs Grundwasser ja lohnen –

    Aber pssst. Sonst kostet das Leitungswasser nachher noch soviel, wie anderes Mineralwaser ohne Kohensäure. Will ja keiner was verschenken, worauf er ein liebenswürdiges faires Monopoli für alle Kinderleiden hat –
    Wenn einem net gerade ne Ölquelle gehört – Manchenortes ist Wasser ja schon teuerer als Öl, auch wenn es gar net sein müsste –

  • 6. Juni 2012 um 18:55

    Zum Thema ALG2 und Transferleistungen!

    Die Missbrauchsquote liegt zwischen 3-4%! Und wie soll ein Bezieher von ALG2 mit
    365 Euro im Monat sich ökologisch und vegan ernähren?

    Wer das schafft, der kann mal ein Buch schreiben. Harry Potter lässt grüssen 😛

  • 6. Juni 2012 um 19:03

    Quelle? Och, ich würde es notfalls mal mit m Wasserhahn probieren – falls man es bei euch noch trinken kann

    Bei dir kommt Sojamilch aus dem Wasserhahn? Lebst wohl im Land, in dem Milch und Honig fließen.

    Bist hier wohl der Foren-Freak. Kein Forum ohne Freak,

  • 6. Juni 2012 um 19:08

    Zum Thema ALG2 und Transferleistungen!

    Die Missbrauchsquote liegt zwischen 3-4%! Und wie soll ein Bezieher von ALG2 mit
    365 Euro im Monat sich ökologisch und vegan ernähren?

    Wer das schafft, der kann mal ein Buch schreiben. Harry Potter lässt grüssen

    Wie viel Geld gibst du im Monat für Nahrungsmittel aus? Ich so zwischen 150 und 200, etwa die Hälfte ist Bio (Obst und Gemüse). Ich kaufe viel im Discounter, im Bioladen nur spezielle Sachen wie Sojamehl. In den letzten eineinhalb Jahren habe ich zweimal im Versandhandel Käse bestellt. Ist mir aber zu teuer und zu riskant. Wenn es nicht schmeckt, habe ich Pech gehabt und das Geld umsonst ausgegeben.

    Das ist auch mit ALG2 zu schaffen, vor allem wenn man kein Bio kauft und Obst und Gemüse nach Saison.

  • 6. Juni 2012 um 20:15

    Hallo,

    ich muss das wirklich einmal nachhalten! Nicht lachen, aber ich schätze schon, dass ich in Deiner Größenangabe liege!

    Wie sieht denn so ein Speiseplan bei Dir aus? Würde mich mal interessieren!

    Das hängt natürlich auch von Deinem Kalorienbedarf ab. Jemand mit 79 kg verbraucht weniger, als ein 120 kg Mensch!

  • 6. Juni 2012 um 20:25

    Naja, kann ja mal jemand probieren, ob vegan mit fair trade Kaffee und – Bananen unter 100 Euro/Monat für gesündere Ernährung, als für 300 Euro ginge – muss n freak sein, der außer wahrer Forschungsarbeiten in Natur- und Gesellschaftswissenschaften, Medizin, BWL, VWL, Rechtskunde, Versuchswesen, bla, bla, bla :) alles, was man net brauchen kann – theoretisch und praktisch – keine Ahnung hat.
    Dümmsten Falles noch in nem Gentech-Labor S I gearbeitet hat, bis man mal merkt, was da manchm. wirklich im Programm steht – Aber \“schön\“ wenn das Pampasplasmid in amerikanischen Zea mays umfiel, wie das World Trade Centre – man lernt ja net immer, nur manchmal dazu – Jetzt heißt das Ding wenigstens anders –

  • 6. Juni 2012 um 20:31

    Aber irgendwann geht auch mal n freak in Rente mit n bissi mehr als 100 Euro kann man das geradeso machen –

    ______________________________________________________________________________________

    Ach so fast vergessen – bei mir kommen fast 100% Wasser aus m Wasserhahn. Verunreinigt durch ein paar Metalle und Mineralstoffe – aber das macht ja nix.

    Für Milch müsste ich da noch ein paar Fette, Proteine, Zucker, Vitamine summa ca. 20% zugeben. Manchmal mache ich das auch – ich liebe Milchreis –

    Aber in Milch baden, egal in welcher – da käme ich mir blöde vor –

  • 7. Juni 2012 um 8:59

    Hm, die Richtlinien, Grenzwerte für das Leitungswasser sind zwar strenger als die für die Tafelwässerchen in Flaschen, aber Leitungswasser ist halt traditionell bei uns nur zum Klospülen gut. Wobei ich zugeben muß, dass es da noch kleine Unterschiede gibt. Wir haben im Ort eine eigene Quelle welche uns versorgt, das Wasser schmeckt viel besser als dieses Plastikflaschenzeugs und ein Kubikmeter ist auch noch viel günstiger als der Kasten von dem anderen Kram.

    Was den sonstigen Einkauf angeht, so achte ich nicht so genau wieviel ich wofür ausgebe und führe auch kein Haushaltsbuch. Aber ich kaufe einmal die Woche auf dem Wochenmarkt einen Korb voll Gemüse und Salat bei meinen Biolandgärtnern und zahle dafür ca. 15 – 20 Euro, an einem anderen Stand noch vollwerte Brote und auch noch irgendwelchen Biokrams für 5 – 10 Euros. Brauche dann noch Sonnenblumenkerne, Kichererbsen oder Bohnen und sonstige Zutaten für Brotaufstriche, sagen wir nochmal 5 Euro. Hin und wieder ein gutes Öl, Getreide, sonstige Zutaten, vielleicht im Schnitt maximal 10 oder auch mal 15 Euros die Woche, dann komme ich auf 35 – 50 Euro die Woche, preisgünstige Variante in BIO-Qualität.

    Nachdem ich mir manchmal nach einer Woche harter Arbeit gönne im Café Klatsch essen zu gehen und dort auch noch was trinke, so sind da halt auch gleich mal 20 Euros weg. Oder ich gönne mir den Luxus eines veganen Kuchens im Bioladen, das Stück für 2,20, was auch nich gerade billig ist, aber keinesfalls lebensnotwendig (auch nicht wirklich gesund) sondern einfach nur Luxus. Oder statt Wasser mal sowas: http://www.riedenburger.de/startseite/biere/riedenburger-biere/unsere-alkoholfreien-vitalgetraenke/weisse-alkoholfrei.html :woohoo:

    Übrigens kann man auch Hafer- oder Dinkeldrinks selbst zubereiten, die sind dann auch günstiger als (mit Steuergeldern hochsubventionierte) Muttermilch für Rinderbabys.

  • 7. Juni 2012 um 9:43

    Bertel, wenn bei euch das Leitungswasser nur für die Toilette gebraucht werden kann, was aber machst du dann mit dem guten, teuren Tafelwasser? Nimmst du das dann als antibiotischen Haushaltsreiniger?

  • 7. Juni 2012 um 9:56

    Auch in Franken (wie auch in Bayern) wird ja bekanntermaßen nur Bier getrunken, das ist ja ein Grundnahrungsmittel. Aber wenn Du nix weitererzählst:
    Das Wasser aus der gemeindlichen Wasserversorgung hat nicht nur einen Zulauf in die Klos, sondern auch zu Waschbecken, denn das Wasser ist auch zum Waschen da, nicht nur zur Klospülung. Und jetzt kommt das Geheimnis: Manchmal fülle ich mir wirklich welches von dem Wasser ab und zweckentfremde das zum trinken! :ohmy: Das komischste daran, es geht wirklich.