• 27. Mai 2014 um 12:19

    Miss Sunshine schrieb:

    Ich habe 300 Euro im Monat für alles, also Nahrung, Haushalt, Körperpflege, Schulmaterial und so weiter. Und damit vegan zu leben ist überhaupt kein Problem.

    Eigentlich braucht man zum vegan leben auch nicht mehr. Das teuerste sind eben die Ersatzprodukte. Wer diese in Maßen konsumiert, kommt gut über die Runden. Vor allem deshalb, weil das ganze Gemüse viel schneller sättigt und zu keinen Heißhungerattacken führt. Aber gerade die ALG2-Bezieher hätten da noch eine sehr gute und sinnvolle Anlaufstelle: Die Tafel. 1€ zahlt man und man bekommt dafür bis zu zwei volle Tüten mit Lebensmitteln eingepackt, die ansonsten in den Müll gewandert wären. Wer da nur Gemüse und Brot möchte, bekommt das auch.

  • 3. Februar 2015 um 23:39

    Ich hol den Thread hier mal wieder aus der Versenkung 😀

    Ich bin nämlich in genau dieser Situtation, also wenig Geld + Vegane Ernährung. (Letzteres allerdings erst seit Anfang des Jahres -mehr oder weniger- konsequent.)
    Da ich Studentin bin und eigentlich immer knapp bei Kasse, habe ich in der Woche höchstens 15€ für Essen über. Dazu gebe ich im Monat immer noch ca 10€ für die Mensa (die zum Glück immer ein veganes Gericht hat) und jede zweite Woche nochmal ~10€ fürs Essengehen/ Kaffeetrinken mit Freunden aus.
    Wenn ich dann einkaufen gehe, gehe ich zuerst zu Penny/Netto und versuche da die meisten Sachen zu bekommen. Bei Obst/Gemüse kaufe ich dann nur das, was im Angebot oder so schon sehr günstig ist. Ansonsten kaufe ich vorallem so Grundnahrungsmittel (wie Brot, Marmelade, Reis, Margerine…). Bio ist leider meist nicht drin :( Bei Milchersatz (kann ich leider nicht drauf verzichten) steh ich immer vor der Wahl der sauleckeren, teuren Hafer-Mandel-Milch und der billigen, nicht halbwegs so leckeren Sojamilch. Ende des Monats fählt die Wahl dann immer auf Soja..
    Und je nachdem was der Geldbeutel her gibt gönne ich mir auch mal was \“besonderes\“, dann auch gerne etwas aus dem Bio- oder Reformladen. Ich probier zum Beispiel gerne andere Getreidesorten aus -jetzt habe ich Grünkern für mich entdeckt- und wenn man da eine Packung im Bioladen kauft hält sich das ja ne Weile und man hat mehrmals Freude dran 😀

    Mein Fazit: Auch mit schmalem Geldbeutel kann man sich vegan ernähren, allerdings muss man da auch mal etwas längere Wege und eine geringere Vielfalt in Kauf nehmen. :blush:

    Wenn noch jemand einen Geheimtipp für mich hat oder irgendeine Idee, wie ich (außer mit Containern oder Foodsharing) an günstige vegane Lebensmittel komme – her damit :cheer:

  • 12. Februar 2015 um 17:35

    Also mir ist nicht merklich aufgefallen, dass ich mehr Geld für Lebensmittel ausgebe (zumindest von der Umstellung von vegetarisch zu vegan).
    Kochen (wie hier bereits auch schon erwähnt) ist umso wichtiger für mich geworden. Diese ganzen Fertigprodukte, die ich mir früher noch reingezogen hab, sind ja auch nicht unbedingt günstig. 😉 Hinzu kommt, dass ich mir nicht mehr so häufig mal eben was unterwegs hole, was auch teurer wäre.

    Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich das Glück habe, in einer fleischfreien WG zu leben und wir die Standardsachen (Kartoffeln, Nudeln, größere Mengen Obst etc.) teilen. Wahrscheinlich macht das und das gemeinsame Kochen (auch im Freundeskreis) wieder was aus.

  • 13. Februar 2015 um 7:53

    @Kolibri
    Ja ich hätte da einen Tipp, wo du noch günstig bzw gratis Lebensmittel bekommst: Die Tafel.
    Kostet einen Euro und die packen dir dann eine Tüte voll mit Sachen ein, die du dir aussuchen darfst. Ist häufig Bruchware, älteres Obst oder Gemüse, Brot von Vortag oder Kühlware kurz vor dem Verfallsdatum.

  • 17. Februar 2015 um 11:02

    Danke Kait, da muss ich mich auf jeden Fall mal erkundigen, wo es in meiner Stadt sowas gibt!
    Ich dachte nur immer, dass man Sozialhilfe beziehen oder Obdachlos sein mus., damitam die Tafel in Anspruch nehmen darf… Ich weiß gar nicht warum :blush:

  • 19. Februar 2015 um 2:05

    Im Grunde ist es auch für Sozialhilfeempfänger. Aber viele Tafeln verlangen gar keinen Nachweis, sondern einfach eine Tüte und einen Euro. Und die haben mittlerweile sehr viele Spenden. Ist also genug für alle da. Das Mühsame ist eben das Anstehen. Da brauch man ein wenig Geduld.
    Auf der Internetseite der Tafeln findest du bestimmt mehr Informationen über Orte und Termine. Viel Erfolg und lass mal wissen, ob es geklappt hat 😉