• 30. Januar 2013 um 22:47

    Thema Schuhe: (weil ich n Handy benutze funzt das mit den zitieren und so weiter nicht darum schreib ich hier einfach wild durcheinander :D)

    Klar, Geld wird früher oder später mit allen gemacht man darf aber auch nicht vergessen das der höhere Preis auch eher eine bessere Qualität aufweist (nicht immer) und dann neue Schuhe entsprechend seltener verkauft werden. Und da ich nun mich selbst frage ob ich lieber 1-2 teure Paare kaufe die etwas länger leben und ich mir schon eher sicher sein kann das da nicht mal der sonst so gern genutzte Industriekleber dabei ist oder ich bestelle mir Schuhe die billiger sind und bei meiner Benutzung nach nem halben Jahr brechen… Wenn ich mch zurück erinnere wie das damals mit Deichmann war kam ich am Ende sogar auf die selben Preise da die sich durchgelatscht haben oder die Sohlen brachen~ Whoho!

  • 30. Januar 2013 um 23:46

    Ein höherer Preis ist nicht unbedingt ein Qualitätsgarant –

    Aber diese Asoziation macht sich der Markt gerne hie, wie da zu Nutze.

    Ich hatte mal – unter Zeitdruck, wegen einer Beerdigung – das blöde Kur-Kaff hatte nur eine Echleder-Nobelboutique, so wie ich damals keinen Verstand und keine unverschlissenen Schuhe für diesen Anlass. Die teuersten Schuhe, die ich jemals kaufte kosteten mich pro Stunde Tragezeit wohl in Euro umgerechnet 20 Euro.
    Bei erstem Regen/Nässekontakt verschleimte sich das Material, löste sich regelrecht auf und der Wundbrand an meinen Füßen verhalf diesen wundervollen, buchstäblich sündhaftteuren Schuhen dann auch zu einer Beerdigung unter Zeitdruck.

    In diesem System gibt es keine verbindliche Preis-Leistungs-Wahrheit, außer der eigenen Einschätzung und Prüfung.
    Das ist allerdings der höhere Aufwand, den man für Qualität immer selbst tragen muss und selten wegdeligieren kann.

  • 31. Januar 2013 um 5:32

    Bertel schrieb:

    Frank Burger schrieb:

    Das ist doch mal ne philosophische Frage –

    Ooh, jetzt wird es philosophisch auch noch. Habe mich in meinem Leben auch schon mal am philosophischen Seminar rumgedrückt, insbesonde der Logikkurs. Das braucht man auch für die Programmierung einer SPS. Hilft aber nicht immer weiter zum Textverständnis. Kommt halt auf den Text an.

    Was Schuhe angeht, habe ich auch schon gehört, dass es durchaus auch in Billigschuhläden da eine Auswahl gibt. Ist halt dann nicht 100% fair wahrscheinlich. Aber bei schmaler Börse vielleicht eine Alternative. Ich kaufe meine Sicherheitsschuhe (metall- und lederfrei) auch von einem konventionellen Händler.

    Weiß nicht, was Du jetzt für ein Problem hast. Soll man zu dem Zeitpunkt, wenn man zur Überzeugung gekommen ist fortan vegan zu werden, alles, was mit Leder zu tun hat, Wollsocken und -pullover, Daunenbetten und dergleichen sofort auf den Müll schmeißen und alles neu kaufen? Wenn man die Sachen noch aufträgt, wird man dann vom veganen Wächterrat verurteilt und muß wieder Fleisch essen? 😛

    Ich finde Adams Antwort dazu, die Du ja auch erwähnst, eigentlich sehr treffend:
    Adam schrieb:

    Aber wenn man das Zeug tatsächlich noch tragen mag (ich persönlich hatte, als ich es nocht tat, immer das Bild von Stehleuchten und Seife aus den dunklen Tagen Deutschlands im Koppe) sollte man sich überlegen man es trägt und welche Zeichen man damit setzt.

    @Bertel:
    Ich gehe mal davon aus ,dass es bei einer veganen Einstellung nicht um eine Vorliebe für pflanzliche Ernährung geht.Es ist (bei den meisten Veganern) eine Lebenseinstellung
    und vor allem ein Protest gegen Folter und Mord.Gegen Unrecht sollte man protestieren und für Protest brauchst Du Leute ,die den Protest wahrnehmen um etwas ins rollen zu bringen.Deine Schuhe,Gürtel,Taschen und alles was Du so zum leben brauchst signalisieren etwas so wie bei den meisten Leuten der Stil etwas signalisiert. Menschen
    brauchen Denkanstösse.

  • 31. Januar 2013 um 5:45

    MelU schrieb:

    Thema Schuhe: (weil ich n Handy benutze funzt das mit den zitieren und so weiter nicht darum schreib ich hier einfach wild durcheinander :D)

    Klar, Geld wird früher oder später mit allen gemacht man darf aber auch nicht vergessen das der höhere Preis auch eher eine bessere Qualität aufweist (nicht immer) und dann neue Schuhe entsprechend seltener verkauft werden. Und da ich nun mich selbst frage ob ich lieber 1-2 teure Paare kaufe die etwas länger leben und ich mir schon eher sicher sein kann das da nicht mal der sonst so gern genutzte Industriekleber dabei ist oder ich bestelle mir Schuhe die billiger sind und bei meiner Benutzung nach nem halben Jahr brechen… Wenn ich mch zurück erinnere wie das damals mit Deichmann war kam ich am Ende sogar auf die selben Preise da die sich durchgelatscht haben oder die Sohlen brachen~ Whoho!

    @MelU:
    Meine Arbeitsschuhe,Flipflops und Ballerinas sind von Crocs (Naturkautschuk und superbequem).Du kannst damit sogar durch Schlamm und Wasser laufen (danach einfach abduschen).Ich habe damit gekellnert ohne Fussschmerzen und die halten Jahrzehnte.In den Schneestiefeln hatte ich noch nie nasse und kalte Füsse.Sie sind total kuschelig
    und schon 4 Jahre alt.

  • 31. Januar 2013 um 7:28

    Ich gestehe das ich vielleichtein bischen übertrieben habe aber ich wollte auch auf eine Nummer sicher gehen. :dry:
    Aber von Crocs werde ich mich nicht überzeugen lassen, sind auch eher Geschmacks Sache :laugh:

  • 31. Januar 2013 um 7:56

    MelU schrieb:

    Ich gestehe das ich vielleichtein bischen übertrieben habe aber ich wollte auch auf eine Nummer sicher gehen. :dry:
    Aber von Crocs werde ich mich nicht überzeugen lassen, sind auch eher Geschmacks Sache :laugh:

    @melU
    War auch nur ein Beispiel.Bin auf der Suche nach veganen ,bezahlbaren Arbeitsschuhen an Crocs geraten und war positiv überrascht.Hatte Crocs immer mit superhässlichen Gartenschuhen in Verbindung gebracht :S .Da hat sich aber inzwischen viel getan.

  • 31. Januar 2013 um 8:44

    Ja, bin mal auf der Seite gewesen aber die Schuhe die mir einiger Maßen gefallen müssen dort natürlich aus Wildleder sein :blink:
    Sarkasmus ist wohl Gottes lieblings Werk <XD

  • 31. Januar 2013 um 12:10

    Also als Kind hatte ich nie Probleme mit günstigen, veganen \“Schuhen\“ .

    Mit denen konnte ich alles machen – auf Bäume klettern, in den Schlamm springen mit meinem Vater Biotope buddeln – nur, als ich ohne meine veganen Lieblingsschuhe nicht mit in die Stadt, auf ein Amt von Hochwürden fahren wollte – mein Vater war meinem Starr- und Widersinn dann klüger und gab nach. Mit einem etwas betretenen Gesicht hatte er meine Gummistiefelchen dann wenigstens vom Schlamm befreit und ich mich dann amtsmächtig gegen die Etikette \“bei Hofe\“ als Cowboy geoutet, der nur in seinen Stiefeln stirbt.

    Ich werde ihm das Ertragen meiner \“Peinlichkeit\“ nie vergessen.

    Mal eine Kurzgeschichte zu veganen \“Schuhen\“ und Outings :-)

  • 1. Februar 2013 um 21:01

    Wo wir gerade bei Philosophie sind –

    ich hoffe Daniela hat hinreichende Antwort auf die philosophische Frage, wieviel Ehre Vegetarier im Tierpelz haben, gefunden.

    Weil mir Philosophie etwas am Herzen liegt, steht ja in meinem Profil –

    Worüber ich philosophiere: \“Warum hat das Thema fair trade scheinbar so viel Widerstand\“

    Bevor ich jetzt scheinheilig Fragen dazu stelle, um irgendwen in die Grube fallen zu lassen – liefere ich die Antworten dazu gleich mit.

    Ist fair trade:

    teurer als unfair trade? nein – billiger
    ist die Produktqualität schlechter? nein – besser

    was ist dann das Problem? – der Markt darür existiert nur imaginär, visionär und muss geschaffen werden.

    Wer kann ihn schaffen? – nur auf diese Frage lasse ich unsere Antwort offen.

    Wer meiner Philosophie, Wahrheit nun widersprechen mag – der mag es tun –

  • 2. Februar 2013 um 1:23

    Lieber Frank,

    Du schrammst mal wieder ellenweit am Thema vorbei. Es ging hier weder um die Ehre eines \“pelztragenden Veganers, noch um den klassischen \“fair trade\“. Wenn Du mal in die Läden mit \“fair trade\“ Produkten schaust, wirst Du feststellen, dass es dort Unmengen von Artikeln aus Tierhäuten mit und ohne Haare gibt.

    Damit wir nach den Abschweifungen wieder zum Kern des Themas kommen, möchte ich nochmal den essentiellen Teil von Danis Eingangspost zitieren:

    Daniela78 schrieb:

    Leute können in diesem einen Philosophen fragen stellen, der diese dann beantwortet.
    Frage lautet wie folgt: Ist es als Veganer in Ordnung Schuhe oder Gürtel aus Tierleder zu tragen?
    Philosoph: Ja es ist in Ordnung da man ja wenn man eine Wertevorstellung verfolgt diese nicht gleich ganz millitantisch zu verfolgen braucht. Er schreibt weiter es ist besser etwas nur zum Teil richtig zu machen als verbissen immer richtig zu machen.

    Die Antwort des Philosophen, der wohl keiner ist, da er von Aussagenlogik keine Ahnung hat, was aber für einen Philosophen Pflicht ist, ist in vielfacher Hinsicht falsch.

    Zunächst müßte er bemerken, dass schon die Fragestellung unlogisch ist. Definitionsgemäß ist ein Veganer jemand, der den Konsum tierischer Produkte ablehnt. Konsum ist erst einmal die Inbesitznahme z.B. durch Kauf- oder Tauschgeschäfte. Ob diese Art und Weise der Inbesitznahme von Häuten getöteter Mitgeschöpfe \“in Ordnung\“ ist?

    Das stellt sich zuerst die Frage, was bedeutet \“in Ordnung\“. Juristisch ist es \“in Ordnung\“ Tierprodukte zu konsumieren, nach der gängigen moralischen Wertvorstellung auch. Von den Grundsätzen der Tierrechtsseite und der Definition des Veganismus nicht. Ob es für die individuelle moralische Wertvorstellung des Pelzträgers \“in Ordnung\“ ist, muß dieser selbst entscheiden.

    Wenn nun aber jemand tierische Produkte konsumiert, dann kann er alles mögliche sein, ist aber kein Veganer. Genausowenig wie jemand, der täglich eine Flasche Schnaps trinkt sagen kann, er sei Antialkoholiker. Sollte er nur jeden zweiten Tag eine Flasche Schnaps trinken ist das zwar weniger schlecht für seine Leber, er ist aber dennoch kein Antialkoholiker, selbst wenn er nur Sonntags eine Flasche Schnaps trinkt. Anders sieht es aus mit dem Restalkohol. Wenn dieser jemand aufhört Schnaps zu trinken und von einem gewissen Zeitpunkt an sich fest entschließt keinen Tropfen Alkohol mehr zu trinken und das einhält, so ist er ab dem Zeitpunkt, an dem er den letzten Tropfen getrunken hat und ab den er dann trocken ist Antialkoholiker, da er ja keinen Alkohol mehr konsumiert und das unabhängig vom Restalkohol.

    Die Frage müßte also lauten unter welchen Umständen es für einen Veganer moralisch vertretbar sein könnte Produkte aus Tierleder zu tragen.

    Die Antwort des Nicht-Philosophen

    Ja es ist in Ordnung da man ja wenn man eine Wertevorstellung verfolgt diese nicht gleich ganz isch
    weist schon einmal einen kleinen Rechtschreibfehler auf, den wir aber gerne übergehen, da er sicher auch \“veganisch\“ sagt.

    Da stellt sich nun die Frage, was es mit \“Militanz\“ zu tun hat, Schuhe aus synthetischen Funktionsmaterialien zu tragen.
    Dazu zitiere ich mal die Definition von Wikipedia:

    Militanz ist eine kriegerische Haltung,[1] ein aggressives Auftreten[2] oder eine physische oder verbale Gewaltbereitschaft von Personen und Gruppen im Kampf für beziehungsweise gegen politische oder religiöse Überzeugungen.[3]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Militant

    Das Tragen von Schuhen aus synthetischen Funktionsmaterialien ist weder eine kriegerische Haltung, noch ein aggressives Auftreten oder eine physische oder verbale Gewaltbereitschaft, noch ist es ein Kampf für beziehungsweise gegen politische oder religiöse Überzeugungen, sondern eine individuelle Entscheidung aufgrund ethischer, moralischer Überlegungen.

    Er sagt weiter:

    es ist besser etwas nur zum Teil richtig zu machen als verbissen immer richtig zu machen.

    Dazu dann die Gegenfrage ob es besser für den Alkoholiker ist zum Teil keinen Alkohol zu trinken, zum Beispiel erst ab Mittags zu saufen und Vormittags abstinent zu sein, als \“verbissen\“ mit dem Trinken aufzuhören?

    Allein das Wort \“verbissen\“ taugt für eine objektive Bewertung des Sachverhaltes überhaupt nicht, da es eine subjektive Art der Einstellung der einzelnen Person ist. Was für einen ein verbissener Kampf sein mag und er eigentlich noch gerne Schnaps trinken würde, aber es sich täglich aufs neue verbietet sich diese Wonnen zu gönnen, ist für den anderen eine Befreiung keinen Schnaps mehr trinken zu müssen und von der Sucht befreit zu sein.

    Über die Stringenz meiner Schlussfolgerungen kann man gerne diskutieren, ich behaupte auch nicht, dass meine Philosophie die \“Wahrheit\“ ist.

    Definitionen sind im Gegensatz dazu nur insoweit zu diskutieren, als dass man die Definition ändert. Z.B. wenn beschlossen würde einen Veganer zu definieren als einen Menschen, der täglich mindestens ein Schäufele isst und ausschließlich Lederklamotten und Pelzmäntel trägt. Man kann auch das Wort Tretroller definieren als einen Flugkörper mit Rückstoßantrieb. Jeder würde dann eben zu Raketen \“Tretroller\“ sagen. So könnte man natürlich alle Begriffe umdefinieren, was sicher sehr lustig wäre, aber für die Verständigung etwas schwierig, zumindest Übergangsweise.

  • 7. Februar 2013 um 19:39

    http://www.tivi.de/tiviVideos/?view=flash

    Hab leider keinen direkteren Link gefunden, man muss erst Logo anklicken(oben) dann Große der Welt und dann findet man es auf der zweiten Seite unter Philosophie, sorry, dass ich keinen direkteren Link gefunden hab aber ich hab das gesehen und musste es einfach reinstellen…

    Das ist genau das selbe!!!
    Ich dacht ich hör nicht recht…
    Schade dass es so viele Menschen gibt die so egoistisch sind, denn anders kann ich das nicht beschreiben… :blush:

  • 7. Februar 2013 um 20:48

    WTF… Ich lebe nicht Vegetarisch halte es aber für richtiger…
    Dann mach es du Spacko! D: (So~Gossensprache muss auch mal durch kommen) :laugh: