Pilze und Gemüse
Einige Pilze und Gemüse können direkt wie Fleisch gebraten werden und behalten bei richtiger Zubereitung eine ähnlich bissfeste Konsistenz. Besonders einige Pilze haben darüber hinaus einen fleischähnlichen Geschmack, auch weil sie Glutamat enthalten. Beim Anbraten bilden sich durch die Maillard-Reaktion Röststoffe, die sie zusammen mit den enthaltenen Aromastoffen besonders würzig machen. Diese Pilze und Gemüse enthalten jedoch nicht überdurchschnittlich viel Eiweiß, weshalb sie eher geschmacklich und haptisch als Fleischersatz gelten können.
Austernseitling: Der Austernseitling wird auch „Kalbfleischpilz“ genannt und hat eine dem Kalbfleisch vergleichbare Farbe und Konsistenz. Der Geschmack ist sehr mild, weshalb er kräftig goldbraun angebraten werden sollte.Brätling: Ein aromatischer Pilz, der gebraten und nicht gedünstet oder gekocht werden sollte.
Krause Glucke: Der an einen Badeschwamm erinnernde Pilz ist auch gar bissfest und hat einen milden, leicht fleischigen Geschmack.
Leberreischling: Ein Baumpilz, der ähnlich wie Steak zubereitet wird.
Parasol: Die Hüte werden gebraten oder frittiert, auch paniert wie Wiener Schnitzel. Der Geschmack erinnert etwas an Wild.
Riesenbovist: In Scheiben geschnitten wird er ebenfalls paniert in der Pfanne gebraten. Er hat ein mild fleischiges Aroma.
Schwefelporling: Der Geschmack von jungen Schwefelprolingen erinnert deutlich an Hühnchen.
Shiitake: Sehr würziger, festfleischiger Pilz mit rindfleischähnlichem Aroma.
Steinpilz: Besonders getrocknet verleiht er Gerichten einen kräftigen Geschmack.
Knollensellerie: Als Sellerieschnitzel ein Klassiker der vegetarischen Küche.
Steckrübe:
Steckrüben können ähnlich wie Sellerie zubereitet werden, haben aber einen milderen, süßeren Geschmack. Sie dienten vor allem in Notzeiten als Fleischersatz.




